Kwasniok sehnt sich nach Acht-Millionen-Mann: „Das Ziel ist …“

Rav van den Berg hat erstmals wieder im Kreise der Mannschaft trainiert. (Foto: Bucco)
Rav van den Berg hat erstmals wieder im Kreise der Mannschaft trainiert. (Foto: Bucco)

Rav van den Berg hat am Freitag erstmals seit seiner schweren Schulterverletzung wieder zusammen mit seinen Teamkollegen beim 1. FC Köln auf dem Feld gestanden. Von einer Rückkehr ins Mannschaftstraining wollte Lukas Kwasniok aber noch nicht sprechen. So lautet das Ziel des Niederländers.

Vor knapp anderthalb Wochen hatte Rav van den Berg zum ersten Mal wieder mit dem Ball am Fuß auf dem Trainingsplatz am Geißbockheim gestanden. Der Innenverteidiger absolvierte mit Reha-Trainer Leif Frach eine individuelle Einheit abseits seiner Teamkollegen, nachdem er sich Mitte September eine Schultereckgelenksprengung zugezogen hatte.

Zwei Tage vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV kehrte der niederländische U21-Nationalspieler schließlich erstmals auch wieder in den Kreis seiner Teamkollegen zurück. Allerdings wollte Lukas Kwasniok das Comeback nicht zu hoch hängen. „Ich weiß nicht, ob man das als Mannschaftstraining titulieren kann, wenn man ein bisschen Fußballtennis gespielt hat“, sagte der Trainer nach der lockeren Einheit.

„Perfekter Tag“ für van den Berg-Rückkehr

Zwei Tage nach „der Schlacht gegen die Bayern“, wie Kwasniok das Pokal-Spiel betitelte, hatte das Trainerteam auf ein dosiertes Training gesetzt. „Die Jungs sind noch in keinem Spiel so viel gesprintet“, meinte Kwasniok. „Da war klar, dass wir heute nicht so viel machen.“ Entsprechend sei es der „perfekte Tag“ gewesen, van den Berg ohne Zweikämpfe oder überhaupt Körperkontakt wieder einzubinden.

Die beiden Spiele gegen den Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach eine Woche später wird der teuerste Kölner Neuzugang des vergangenen Sommers auf jeden Fall noch verpassen. Im Anschluss an das Derby geht es dann in die letzte Länderspielpause des Kalenderjahres. Spätestens dann, so erklärte Kwasniok, soll van den Berg wieder „alles absolvieren“ können.

FC sehnt Comeback herbei

Bis dahin soll der 21-Jährige aber noch „mit angezogener Handbremse“ trainieren. Im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt oder spätestens eine Woche später in Bremen soll van den Berg im Idealfall dann wieder zur Verfügung stehen. Für den FC umso wichtiger, da durch die schwere Verletzung von Timo Hübers der Abwehrchef für den Rest der Saison ausfällt und derzeit nur drei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung stehen. „Grundsätzlich ist es so, dass wir uns die Rückkehr schon herbeisehnen“, sagte entsprechend auch Kwasniok. Ein bisschen Geduld wird der FC bis dahin aber noch benötigen.

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