Die U17 des 1. FC Köln marschiert weiter. Durch den 3:1-Erfolg gegen den Nachwuchs von Fortuna Düsseldorf siegten die Geißböcke im zehnten Saisonspiel zum neunten Mal. Trotzdem war Trainer Vladyslav Moschenski nicht einverstanden mit der Leistung seines Teams.
Eigentlich könnte die Stimmung rund um die B-Junioren des 1. FC Köln nicht besser sein. Mit dem neunten Sieg im zehnten Spiel konnten die Geißböcke nicht nur das rheinische Derby gegen Fortuna Düsseldorf für sich entschieden, sondern dürfen als Tabellenführer schon vier Spieltage vor Schluss der Vorrunde für die Hauptrunde um die Deutsche Meisterschaft planen – vor den Teams von Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen.
Also alles eitel Sonnenschein? Weit gefehlt. Nach dem Spiel gegen den Düsseldorfer Nachwuchs war die Laune bei Trainer Moschenski trotz des ungefährdeten 3:1-Sieges bescheiden. „Mit den letzten 20-30 Minuten bin ich maximal unzufrieden. Auch wenn wir das 2:0 und 3:0 gemacht haben, hatten wir viele Ballverluste und haben komplett den Rhythmus verloren. Wir haben die Kontrolle hergegeben, das Zentrum nicht mehr beherrscht und auch die Art und Weise wie wir das Gegentor gefangen haben, gefällt mir nicht“, sagte der 28-Jährige dem GEISSBLOG im Rückblick auf die zweite Halbzeit.
Moschenski kündigt Aufarbeitung an
Dass seine Spieler, vielleicht aufgrund der Überlegenheit in den Spielen der letzten Wochen, den ein oder anderen Prozentpunkt an Konzentration verloren haben könnten, will Moschenski als Grund nicht gelten lassen: „In den letzten Spielen haben wir die Spiele immer seriös zu Ende gespielt. Ich hoffe nicht, dass wir so einen Spannungsabfall noch einmal erleben. Die Gründe werden wir in der Trainingswoche aufarbeiten.“
Der Trainer hat dabei nicht nur die Ergebnisse in den nächsten Spielen im Blick. Auch im Rahmen der Ausbildung der FC-Talente auf dem möglichen Weg zum Profi-Fußball fordert der ehrgeizige Moschenski ein anderes Auftreten. „So werden wir nicht nur gegen kommende, stärkere Gegner nicht bestehen können. Auch gegen Mannschaften, die die Jungs vielleicht auf höchstem Niveau in den kommenden Jahren vor der Brust haben, reicht das nicht.“.
Allzu hart wollte Moschenski mit seinen Jungs dann aber doch nicht ins Gericht gehen und zog unter dem Strich ein versöhnliches Fazit: „In der ersten Halbzeit haben wir es richtig gut gemacht und hatten volle Kontrolle über das Spiel. Das ist das Positive, das wir mitnehmen werden.“







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