Schmied zur Pause raus: „Dann gehen irgendwann die Innenverteidiger aus“

Joel Schmied blieb gegen den Hamburger SV zur Pause angeschlagen in der Kabine. (Foto: IMAGO / Brauer-Fotoagentur)
Joel Schmied blieb gegen den Hamburger SV zur Pause angeschlagen in der Kabine. (Foto: IMAGO / Brauer-Fotoagentur)

Joël Schmied ist gegen den Hamburger SV zur Pause ausgewechselt worden. Der Innenverteidiger des 1. FC Köln klagte im ersten Durchgang über Unwohlsein. Trainer Lukas Kwasniok musste dadurch erneut improvisieren.

Joël Schmied wird dem 1. FC Köln im anstehenden Derby gegen Borussia Mönchengladbach zur Verfügung stehen. Zumindest, sollte der Innenverteidiger am kommenden Samstagabend fit und einsatzbereit sein. Denn nachdem Schmied an den ersten fünf Spieltagen bereits vier Gelbe Karten gesehen hatte, kam der Schweizer in den vergangenen vier Partien ohne Verwarnung aus und muss entsprechend noch keine Sperre absitzen.

Gegen den Hamburger SV hatte der Abwehrspieler am Sonntagnachmittag jedoch vorzeitig ausgewechselt werden müssen. „Joel hat sich nicht wohl gefühlt“, berichtete Lukas Kwasniok nach dem 4:1-Erfolg. Der Trainer ließ Schmied daher zur Pause in der Kabine und wechselte Sebastian Sebulonsen ein. Der Rechtsverteidiger, der zum ersten Mal in dieser Saison nicht in der Startelf gestanden hatte, übernahm dabei zunächst sogar positionsgetreu in der Innenverteidigung.

Darum brachte Kwasniok Sebulonsen vor Heintz

„Mir gehen irgendwann die Innenverteidiger aus“, sagte Kwasniok, dem bekanntlich derzeit Rav van den Berg, Timo Hübers und Luca Kilian fehlen. Mit Sebulonsen wollte der Trainer schließlich einen „körperlich genauso stabilen Spieler bringen“, der auch das Tempo von Jean-Luc Dompé mitgehen konnte, wenn Jakub Kaminski auf der rechten Schiene auf Miro Muheim rausschob.

Mit der Einwechslung von Yussuf Poulsen beim HSV reagierte Kwasniok dann erneut in der Innenverteidigung und brachte mit Dominique Heintz nochmal „einen anderen Typus“ im Zentrum der Dreier-Abwehrreihe. Somit konnte Sebulonsen auch wieder eine Position nach außen schieben und Kaminski nach vorne in die Offensive rücken. Dennoch wird Kwasniok hoffen, am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach wieder auf Schmied zurückgreifen zu können. Denn mit jedem weiteren Ausfall in der Innenverteidigung werden auch die Möglichkeiten zum Experimentieren weniger.

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