Die U19 des 1. FC Köln kann sich am Mittwochabend in der Youth League erneut auf eine große Kulisse freuen. Mit der Unterstützung der Fans im Rücken will die Mannschaft gegen Racing FC Union in die nächste Runde einziehen.
Wer sich am Mittwochabend spontan noch dazu entscheiden möchte, die U19 des 1. FC Köln in der Youth League live im Franz-Kremer-Stadion zu verfolgen, sollte sich besser nicht auf sein Glück verlassen. Bereits am Dienstag waren sämtliche Sitzplatz-Tickets vergriffen und selbst im Heimbereich waren keine Stehplatz-Karten mehr verfügbar. Einzig im offiziell als Gästeblock ausgezeichneten Bereich konnten noch Tickets gekauft werden. Da aus Luxemburg wohl kaum eine ähnliche Fan-Invasion wie vor zwei Wochen von Kölner Seite aus erwartet wird, dürfte jedoch ohnehin das gesamte Stadion in rot-weißer Hand sein.
“Wir hatten 1500 Zuschauer in Luxemburg gehabt und ich kann verraten, es werden hier mehr sein – definitiv“, kündigte Stefan Ruthenbeck bereits am Montag an. Vor knapp vier Jahren, als die U19 zum ersten Mal in der Youth League spielte und den KRC Genk zu Gast hatte, kamen rund 3200 Fans ins Franz-Kremer-Stadion. Diesmal dürften noch einige mehr den Weg in den Grüngürtel finden.
FC-Talente kennen große Kulisse
Neuland ist eine solche Kulisse für einige Spieler jedoch nicht. Im Mai sicherte sich der FC-Nachwuchs vor fast 25.000 Zuschauern in der BayArena in Leverkusen den deutschen Meistertitel. „Es sind schon ein paar Jungs mit dabei, die es gewohnt sind“, sagte Ruthenbeck. Mit dem jüngeren Jahrgang, der in der vergangenen Saison noch in der U17 gespielt hatte, gibt es jedoch auch ein paar Spieler, „für die wird es neu sein.“
Die Mannschaft wird sich am Mittwoch aber zum Großteil aus jenen Spielern zusammensetzen, die in der vergangenen Saison überhaupt dafür gesorgt hatte, dass der FC an der Youth League teilnehmen darf. „Das finde ich gehört sich einfach so“, sagte Ruthenbeck. Die Spieler, die am Gewinn der Meisterschaft und der Qualifikation für die Youth League nicht so einen großen Anteil hatten, „werden wir nach und nach rein schmeißen.“
Ruthenbeck: „Wollen Plattform nutzen“
Dass der FC nun zum zweiten Mal innerhalb von vier Jahren an der Youth League teilnehmen darf und sich vor allem aus eigener Kraft sportlich qualifiziert hat, „ist mehr als ein Highlight“, sagte der FC-Trainer vor dem Rückspiel. „Ich weiß nicht, wie oft wir das noch haben werden, aber jetzt jetzt wollen wir die Plattform nutzen und um jedes Spiel kämpfen.“
Sollten die Kölner nach dem 3:0-Erfolg im Hinspiel auch das Rückspiel gegen Racing FC Union erfolgreich bestreiten, stünde die Mannschaft bereits in der 3. Runde. Dort würde aller Voraussicht nach der FC Midtjylland warten, der sein Hinspiel ebenfalls mit 3:0 gewinnen konnte.
So läuft der restliche Modus ab
Sollte der FC auch diese Hürde nehmen, würde die U19 ins Sechzehntelfinale einziehen und dort dann auch auf jeden Gegner aus dem Champions-League-Weg treffen – also die Mannschaften, deren Profis für die Königsklasse qualifiziert sind. Gegner wäre dabei eines der Teams, die die Ligaphase auf den Plätzen 7 bis 16 abgeschlossen haben.
Danach kommt es zu einer offenen Auslosung für die anschließenden Runden. Entschieden werden die Duelle ab dem Sechzehntelfinale in einem Spiel. Zunächst gilt der Fokus beim FC jedoch ausschließlich dem Rückspiel gegen Racing FC Union. Und dort können sich die Kölner erneut der Unterstützung von tausenden FC-Fans sicher sein.







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