„Wird vorerst fehlen“: Diagnose da – auch Schmied fällt aus

Joel Schmied hat sich gegen Eintracht Frankfurt verletzt. (Foto: IMAGO / STEINSIEK.CH)
Joel Schmied hat sich gegen Eintracht Frankfurt verletzt. (Foto: IMAGO / STEINSIEK.CH)

Der 1. FC Köln muss wie erwartet vorerst auf Joel Schmied verzichten. Der Schweizer hat sich am Samstagabend gegen Eintracht Frankfurt eine Muskelverletzung zugezogen.

Das Pech bleibt den Innenverteidigern des 1. FC Köln treu. Nach den schweren Verletzungen von Timo Hübers, Rav van den Berg und Luca Kilian hat es nun auch Joel Schmied erwischt. Der 27-Jährige musste bei der 3:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt nach einer Stunde mit Oberschenkelproblemen vom Platz.

Lukas Kwasniok befürchtete bereits direkt nach Abpfiff, dass Schmied am kommenden Samstag (15.30 Uhr) in Bremen nicht dabei sein wird. Der Stammspieler habe „eine muskuläre Verletzung“ erlitten, „die darauf hindeutet, dass er uns nächste Woche nicht zur Verfügung steht“.

MRT-Untersuchung bestätigt Kwasniok

Und der FC-Trainer behält recht. Am Sonntagmittag, nach Schmieds Besuch in der MediaPark-Klinik verkündeten die Geißböcke: „Bei der MRT-Untersuchung hat sich eine Muskelverletzung im Oberschenkel bestätigt. Schmied wird dem 1. FC Köln damit vorerst fehlen.“

Sollte es sich um einen klassischen Muskelfaserriss handeln, dürfte der Schweizer neben dem Auswärtsspiel in Bremen auch das anschließende Heimspiel gegen den FC St. Pauli an Nikolaus verpassen. Wenngleich Schmied, der sich verletzte, als er versuchte, Frankfurts 3:1 durch Jonathan Burkardt noch zu verhindern, wohl kein langfristiger Ausfall droht. Anders als seinen Abwehrkollegen.

Vier von sechs Innenverteidigern mit Verletzungen

Von den sechs gelernten Innenverteidigern im Kölner Kader ist Schmied bereits der vierte, der in dieser noch jungen Saison eine Zwangspause hinnehmen muss. Nur Dominique Heintz und Cenk Özkacar blieben bislang verschont.

Timo Hübers mit seiner schweren Knieverletzung und Luca Kilian mit seinem dritten Kreuzbandriss mussten absolute Hiobsbotschaften verkraften. Auch Rav van den Berg fehlte aufgrund seiner am dritten Spieltag in Wolfsburg erlittenen Schultereckgelenksprengung gut zwei Monate.

Van den Bergs Rückkehr umso wichtiger

Nun wird der Niederländer, der im Sommer für acht Millionen Euro aus Middlesbrough kam, zum Hoffnungsträger. Bereits gegen Frankfurt wurde van den Bergs Rückkehr in den Kader erwartet. Am Samstag in Bremen, mit einer weiteren Trainingswoche in den Beinen, dürfte er dann definitiv Schmieds Platz einnehmen.

Für den Schweizer ist die Verletzung fraglos bitter. Nach einem komplizierten ersten FC-Halbjahr in der 2. Liga schwang sich Schmied zuletzt zu einer Konstante in Kwasnioks Abwehr auf. Der gebürtige Berner stand an neun von elf Spieltagen in der Startelf, leistete sich kaum Fehler. Jetzt muss auch er zuschauen.

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