„Wirklich geil!“ Eigener Song für El Mala: „Said ist unser Stern!“

Said El Mala bejubelt sein Tor zum 3:1 gegen den HSV. (Foto: Bucco)
Said El Mala bejubelt sein Tor zum 3:1 gegen den HSV. (Foto: Bucco)

Said El Mala hat am Sonntag gegen den Hamburger SV wieder sein Können aufblitzen lassen. Das Supertalent des 1. FC Köln bekam sogar besondere Sprechchöre und hinterher ein Sonderlob vom eigentlichen Matchwinner.

Es war die Kombination des Abends. Marvin Schwäbe hielt einen Schuss von Nicolai Remberg am kurzen Pfosten fest und machte dann das Spiel schnell. Ein weiter Abwurf landete auf der rechten Seite bei Jakub Kaminski. Der Pole ließ sich von seinem Gegenspieler im Vollsprint nicht stören, sondern passte im Strafraum schließlich in die Mitte. Dort lief Said El Mala ein und drückte den Ball zum 3:1 über die Linie.

Nur vier Minuten später revanchierte sich der Youngster über seine linke Seite. El Mala blockte einen Pass seines Gegenspielers, zog über links in den Strafraum zur Grundlinie und passte dann scharf ins Zentrum. Marius Bülter verpasste noch, doch Kaminski wartete im Rückraum und versenkte per Schuss unter die Latte zum 4:1-Endstand.

Song wie einst für Cordoba

Die perfekte Doppel-Kombination von Kaminski und El Mala verzückte die FC-Fans. Allerdings bekam nur einer der beiden Spieler besondere Sprechchöre von den Rängen. Erstmals ertönte nach dem 3:1 ein neues Lied von den FC-Fans. „Na-na, na-na, na-na, na-na-na-na – Said El Mala, El Mala! Said El Mala!“ Eine Reminiszenz an den alten Party-Hit „Give It Up“ von KC & The Sunshine Band.

Das ganze Stadion konnte sofort mitsingen, und plötzlich wurde der 19-Jährige lautstark gefeiert wie zuletzt nur Jhon Cordoba (mit derselben Melodie) und natürlich der Klassiker „Modeste, Modeste, Anthony Modeste!“. Auch nach dem Spiel, als die Spieler von der Südkurve verabschiedet wurden und auf dem Weg in die Kabine waren, gab es noch einmal Sprechchöre für El Mala. Dieser bedankte sich artig, applaudierte den Anhängern.

Sein Name ist vielleicht etwas sperrig. Die Fans können seinen Namen nicht so flüssig rufen wie den von Said

Kwasniok über Kaminski und El Mala

Hinterher war Trainer Lukas Kwasniok froh, auf der Pressekonferenz nicht noch weitere Fragen zu El Mala beantworten zu müssen, sondern zu Kaminski befragt zu werden. „Sein Name ist vielleicht etwas sperrig. Die Fans können seinen Namen nicht so flüssig rufen wie den von Said“, sagte der 44-Jährige mit einem Lächeln. Allerdings wusste auch Kwasniok, dass El Mala erneut eine echte Duftmarke gesetzt hatte.

Dafür sprach hinterher ausgerechnet Kaminski über seinen Sturmkollegen in den höchsten Tönen. „Said ist für Köln wirklich geil, er ist unser Talent, unser Stern“, schwärmte der Pole, hatte dann aber auch einen wichtigen Tipp: „Ich denke, als Joker hat er viele tolle Aktionen. Er muss jetzt hart arbeiten, denn diese Aktionen musst du auch bringen, wenn du in der Startelf bist.“ Und das könnte schon bald wieder der Fall sein – dann gemeinsam mit Kaminski.

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