Zuletzt außen vor: Darum ist dieser Neuzugang weiter keine Startelf-Option

Tom Krauß (re.) saß zuletzt zweimal 90 Minuten auf der FC-Bank. (Foto: Bucco)
Tom Krauß (re.) saß zuletzt zweimal 90 Minuten auf der FC-Bank. (Foto: Bucco)

Tom Krauß saß beim 1. FC Köln zuletzt nur noch auf der Bank. Der Neuzugang kommt noch nicht ins Rollen. Auch bei Werder Bremen wird der 24-Jährige zunächst nicht spielen.

Drei Bundesliga-Spiele in dieser Saison hat Tom Krauß bislang beim 1. FC Köln in der Startelf gestanden. Am ersten Spieltag bei seinem Ex-Club in Mainz in der Dreierkette, in Leipzig links in der Viererkette sowie gegen Stuttgart auf seiner angestammten Position im zentral-defensiven Mittelfeld. Doch zuletzt saß Krauß nur noch auf der Bank.

Nur 74 Spielminuten in den letzten sechs Bundesliga-Spielen, drei (davon die letzten beiden) sogar je 90 Minuten nur auf der Bank. Krauß war im Sommer nach Köln gekommen, um wieder mehr zu spielen, um mit seiner giftigen Zweikampfführung die nötige Härte ins FC-Spiel zu bringen und um auf der Sechs oder Acht den Offensivkräften den Rücken frei zu halten.

Nicht nur Martel als Grund

Aktuell aber darf Krauß nicht ran. Am Freitag erklärte Lukas Kwasniok diese Situation wie folgt: „Tom bringt Qualitäten mit, die wir brauchen. Dennoch ist es in der Konstellation mit Eric Martel auf der Sechs so, dass ich die Kombination Krauß/Martel nicht so sehr sehe, weil das Fußballerische von Denis Huseinbasic oder Isak Johannesson abgedeckt werden muss. Wir haben die Kombination dann auf dem Feld gehabt, wenn entweder Eric oder Tom in der Dreierkette gespielt haben.“

Doch selbst das stimmte zuletzt nicht mehr. Martel spielte gegen Dortmund, Hamburg und Mönchengladbach in der Dreierkette – Krauß saß in allen drei Spielen auf der Bank. Kwasniok entschied sich stattdessen für zwei spielerische Sechser mit Huseinbasic und Johannesson. Insbesondere in Mönchengladbach hätte Krauß mit seiner Zweikampfhärte gut gepasst, doch der FC-Trainer wollte noch mehr spielerische Elemente im FC-Spiel.

„Gerade weniger gefragt“: Krauß muss sich gedulden

Krauß wird auch am Samstag bei Werder Bremen auf der Bank verbleiben. Das ließ Kwasniok bereits anklingen. Diesmal der Grund: Krauß‘ Schwäche im Kopfball. „Wegen des Ausfalls von Ragnar Ache brauchen wir eine gewisse Körperlichkeit auf dem Feld. Tom bringt ganz viele Attribute mit, aber er ist kein Kopfballungeheuer. Deswegen gucke ich, dass wir eine ordentliche Größe auf den Platz bekommen“, erklärte der FC-Trainer.

Dabei sind auch Huseinbasic und Johannesson keine kopfballstarken Mittelfeldspieler. Doch Krauß ist aktuell nicht gefragt, und so muss er sich gedulden. „Die Kombination ist von Beginn an gerade weniger gefragt, aber im Laufe des Spiels könnte sie umso wichtiger werden“, sagte Kwasniok mit Blick auf einen Einsatz des 24-Jährigen in Bremen.

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