Comeback gegen Ex-Club? Heintz noch nicht überzeugt: „Wir werden sehen“

Dominique Heintz steht vor seinem Comeback. (Foto: Bucco)
Dominique Heintz steht vor seinem Comeback. (Foto: Bucco)

Dominique Heintz hofft auf sein Comeback gegen Union Berlin. Der Innenverteidiger des 1. FC Köln will gegen seinen Ex-Club fit sein. Doch noch ist seine Rückkehr nicht garantiert.

Bekommt der 1. FC Köln kurz vor der Winterpause noch einmal personelle Verstärkung für das Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin? Dominique Heintz trainiert seit Dienstag wieder mit der Mannschaft. Nach seinem kleinen Muskelfaserriss muss der 32-Jährige aber noch aufpassen.

„Mir geht’s ganz gut, jeden Tag wird es besser“, sagte Heintz am Mittwoch nach der zweiten Einheit der Woche. „Heute war ein guter Schritt im Training. Es sah schon ganz gut aus, aber wir schauen von Tag zu Tag.“ Der Routinier bleibt vorsichtig, ob er am Samstag wirklich schon wieder bereit steht. Einen Rückschlag wollen Spieler und Club vermeiden.

Linksfuß würde dem FC helfen

„Heute war eine intensive Einheit, da muss man schauen, wie der Körper und die Muskulatur reagieren“, sagte Heintz nach der als Geheimtraining angesetzten Einheit. „Aktuell fühlt es sich gut an. Wenn keine Schmerzen auftreten, bin ich positiv, dass ich für das Wochenende eine Option bin. Wir werden sehen.“ Heintz hatte sich im Auswärtsspiel bei Werder Bremen am Oberschenkel verletzt.

Eine Rückkehr des Linksfußes wäre für den FC eine Hilfe im letzten Spiel des Jahres. In den vergangenen Wochen hatte Lukas Kwasniok auf zahlreichen Positionen improvisieren und mehrere Spieler umstellen müssen. Sollte Heintz fit werden, könnte der Routinier in der Dreierkette wieder links beginnen, wo zuletzt Rechtsfuß Rav van den Berg aushalf.

Schiebt sich wieder alles auf Position?

Der Niederländer könnte wiederum neben Eric Martel im Zentrum nach rechts rücken, wo zuletzt Sebastian Sebulonsen zurückgerückt war. Dieser wiederum könnte auf seine angestammte rechte Schiene rücken und Jan Thielmann wiederum eine Position nach vorne schieben. Einzig auf der linken Seite müsste dann Kwasniok nur noch entscheiden, ob Jakub Kaminski auf der linken Schiene verbleibt oder ebenfalls wieder nach vorne rückt. Dafür jedoch müsste sich Kristoffer Lund, zuletzt etwas außer Form, wieder stabiler präsentieren.

Immerhin: Der FC bekommt mit Heintz wieder eine wichtige Option, weil der andere Linksfuß im Kader – Cenk Özkacar – weiterhin Probleme hat, sich an die Bundesliga zu gewöhnen. Durch die Formschwäche des Türken sucht der FC aktuell einen weiteren Innenverteidiger. Calvin Brackelmann ist ein Kandidat. (mehr dazu hier)

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