Alessio Castro-Montes ist beim 1. FC Köln weiterhin nicht wirklich angekommen. Beim 1:1 in Bremen stand der Außenbahnspieler erstmals in der Startelf, konnte seine Chance aber nicht nutzen. So schätzt Lukas Kwasniok die Situation ein.
Der letzte Transfer, den der 1. FC Köln im vergangenen Sommer getätigt hat, bleibt einer mit Fragezeichen. Alessio Castro-Montes, gekommen vom belgischen Meister Union Saint-Gilloise, tut sich weiterhin schwer, Fahrt aufzunehmen. Das hat sein erster Startelf-Einsatz beim 1:1 in Bremen noch einmal unterstrichen.
Der Flügelspieler hatte nach seinem Joker-Debüt am dritten Spieltag in Wolfsburg zunächst knapp zwei Monate auf weitere Chancen – Einwechslungen gegen Gladbach und Frankfurt – warten müssen. „Ich habe einen Fehler gemacht, als ich ihn direkt in Wolfsburg reingeworfen habe“, hatte Kwasniok zwischenzeitlich zugegeben, den Belgier zu früh aufgeboten zu haben.
Startelf-Debüt „war wohlüberlegt“
Die Startelf-Premiere in Bremen kam nun allerdings nicht von ungefähr. „In dem Fall bereue ich es nicht“, sagt der FC-Trainer: „Das war wohlüberlegt.“ Man habe „gemeinsam darauf hingearbeitet“, so Kwasniok lobend: „Monti hat im Training mehr angeboten und hat sich jetzt zurechtgefunden.“
Nur war das in Bremen nicht zu sehen. Castro-Montes hatte große Probleme auf seiner linken Seite, dazu eine ungenügende Passquote. Vor dem 0:1 klärte er unglücklich vor die Füße von Werders Vorlagengeber Jens Stage. In einer enttäuschenden ersten Halbzeit des FC war der 28-Jährige einer der schwächsten Kölner.
Jetzt gilt es, dranzubleiben und weiter Gas zu geben – um zu zeigen, dass es eine Ausnahme war.
Lukas Kwasniok
„Er hat leider verwachst“, so Kwasniok, der zur Pause reagieren musste und Castro-Montes genau wie Isak Johannesson vom Feld nahm. „Das passiert“, weiß der Trainer, ergänzt jedoch auch: „Bitter, wenn das dein erster Startelf-Einsatz ist. Aber er kommt jetzt nicht in eine Schublade, die ich zumache.“
Castro-Montes muss sich im Training neue Gelegenheiten erarbeiten. „Jetzt gilt es, dranzubleiben und weiter Gas zu geben – um zu zeigen, dass es eine Ausnahme war. Schauen wir mal, wann er die nächste Chance bekommt“, klingt Kwasniok nicht, als wolle er dem Schienenspieler direkt gegen St. Pauli diese Möglichkeit geben.








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