Kwasnioks Weihnachts-Appell: „Es wird hart sein – aber wir sind ready“

Lukas Kwasniok nach dem Spiel gegen Union Berlin. (Foto: Bucco)
Lukas Kwasniok nach dem Spiel gegen Union Berlin. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln strauchelt aus dem Jahr 2025 und muss sich mit einer ersten Krise der Saison beschäftigen. Lukas Kwasniok hat nach dem letzten Spiel des Jahres an die Fans appelliert.

Lukas Kwasniok genießt das Vertrauen der Verantwortlichen beim 1. FC Köln. Die Geißböcke denken keine Sekunde daran, den 44-Jährigen in Frage zu stellen. Einer der entscheidenden Gründe: Die FC-Bosse wissen um die personelle Schieflage, die im Herbst durch die zahlreichen Verletzungen entstanden war. Kwasniok muss sich also nach zuletzt sechs sieglosen Spielen keine Sorgen um seinen Job machen.

Der Chefcoach der Geißböcke hofft vielmehr auf die Rückkehr von Joel Schmied im Januar und auf Rav van den Berg, sobald dieser seine Zwei-Spiele-Sperre abgesetzt hat. Darüber hinaus ist intern besprochen, dass der FC im Januar auf dem Transfermarkt noch einmal zuschlägt. Mindestens in der Innenverteidigung, möglicherweise aber auch auf den Schienen.

Kwasnioks Worte an die FC-Familie

Am Samstag nach der Niederlage gegen Union Berlin merkte man Kwasniok an, wie wichtig ihm und der Mannschaft ein Erfolgserlebnis vor Weihnachten gewesen wäre. Ein Sieg hätte alle Sorgen beiseite gewischt. „Auch wenn es schwerfällt, ist es ganz wichtig, mit Anstand zu verlieren und allen ‚Frohe Weihnachten‘ zu wünschen, besinnliche Feiertrage und einen guten Rutsch ins Jahr 2026“, sagte Kwasniok mit Fassung. Und richtete dann einen Appell an die FC-Familie.

„Ich lade alle hier beim 1. FC Köln, alle Fans und Supporter, dazu ein, den Weg auch im Jahr 2026 mit uns zu gehen. Auch, wenn wir wissen, dass es ein harter Weg sein wird. Wir sind ready und zählen auch Euch.“ Der gebürtige Pole verbringt Weihnachten zunächst bei seiner Familie in der Nähe von Karlsruhe, ehe er für eine Woche in die Sonne fliegt, um anschließend mit dem FC ins Trainingslager aufzubrechen.

Auch wenn es gerade wehtut, sollten das alle tun

Lukas Kwasniok

Kwasniok will Kraft sammeln, denn Kraft haben die letzten Monate gekostet. Den Trainer, die Mannschaft, das Umfeld: „Im beruflichen Bereich sind wir gerade etwas enttäuscht, weil wir ein paar Spiele am Stück nicht gewonnen haben“, sagte Kwasniok. „Es gibt aber auch noch weitere Teile im Leben, die Gesundheit und private Dinge, die es gerade an Weihnachten gilt, in den Vordergrund zu stellen. Wir können uns schon davon lösen, um im Kreise der Liebsten Weihnachten zu genießen. Auch wenn es gerade wehtut, sollten das alle tun.“

Seine Hoffnung: Die Spieler sollen den Kopf frei bekommen, die anderthalb Wochen bis zum Abflug ins Trainingslager nutzen, um wieder Energie aufzutanken und Abstand von der Negativserie zu bekommen. Ab dem 2. Januar wollen die Geißböcke dann das Trainingslager in Spanien nutzen, um für das Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim bestmöglich vorbereitet zu sein.

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