Der 1. FC Köln muss erneut auf Dominique Heintz verzichten. Der Innenverteidiger hat sich zum zweiten Mal in dieser Saison einen Muskelfaserriss zugezogen. Muss der FC nun sofort auf dem Transfermarkt tätig werden?
Als der 1. FC Köln am Samstag im Schneetreiben an der Voith-Arena ankam, stand in der heimischen Domstadt fest: Der FC wird erneut wochenlang auf einen seiner Innenverteidiger verzichten müssen. Dominique Heintz hat sich zum Abschluss des Trainingslagers den zweiten Muskelfaserriss der Saison zugezogen.
Nach GEISSBLOG-Informationen muss der 32-Jährige damit erneut mehrere Wochen pausieren, nachdem er sich bereits bei Werder Bremen eine kleinere Muskelverletzung zugezogen hatte. Wann genau Heintz zurückkehren wird, ist noch offen.
Simpson-Pusey direkt in der Startelf
Damit wird die Abwehr-Not des 1. FC Köln immer größer. Mit Timo Hübers, Luca Kilian (beide Saison-Aus) sowie Joel Schmied (fällt mit einer Sehnenverletzung im Oberschenkel bis in den Februar hinein aus) waren bereits drei Innenverteidiger verletzt. Nun Heintz! Dazu kommt die Sperre von Rav van den Berg, der auch das Spiel gegen den FC Bayern verpassen und gegen Mainz 05 in einer Woche zurückkehren wird.
Fünf Innenverteidiger fallen aus! Für den FC eine Katastrophe, die auch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey nicht sofort auffangen kann. Der 20-Jährige musste am Samstag in Heidenheim direkt in die Bresche springen und wurde von Trainer Lukas Kwasniok sofort ins kalte Startelf-Wasser geworfen. Geplant war dies nicht, doch der Engländer bekam damit gerade einmal vier Tage Zeit, um anzukommen. Am fünften FC-Tag musste er direkt funktionieren.
Özkacar praktisch aussortiert
Damit dürfte feststehen, dass Sportdirektor Thomas Kessler nun keine Wahl bleibt, als sofort auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Die Geißböcke brauchen dringend einen weiteren Innenverteidiger, auch weil Kwasniok mit seiner Startelf in Heidenheim praktisch deutlich machte: Cenk Özkacar spielt keine Rolle mehr. Der Sommer-Neuzugang wurde selbst am Samstag in Heidenheim nicht berücksichtigt. Die Entscheidung kam bei der Personalsituation einem Aussortieren gleich.
Geht Kessler also nun bei Sebastiaan Bornauw all-in oder schwenken die Geißböcke noch einmal um? Klar ist durch die Diagnose bei Heintz: Der FC darf keine Zeit mehr verlieren. Zu wichtig sind die kommenden Partien bis Ende Januar gegen die Bayern, Mainz, Freiburg und Wolfsburg, als dass der FC auf die Rückkehr von Heintz und Schmied warten könne.








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