Die U17 des 1. FC Köln hat eine mehr als beeindruckende Vorrunde abgeliefert – und damit die Einschätzung vieler Experten vor der Saison bestätigt. Mit dem Team des jungen Trainers Vladyslav Moschenski wird im Kampf um die Deutsche Meisterschaft zu rechnen sein.
Dank eines 3:2-Erfolgs im Finale gegen Borussia Dortmund gewann die U17 des 1. FC Köln mit Trainer Martin Heck und Top-Talent Florian Wirtz im Jahr 2019 zuletzt die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft. Die bislang in dieser Saison gezeigten Leistungen der aktuellen B-Junioren-Mannschaft des FC machen Hoffnung, dass am Geißbockheim wieder ein absolutes Topteam heranreift.
Welches Potenzial im derzeitigen B-Jugend-Jahrgang vorhanden ist, deutete sich bereits in der Vorsaison an. Vor dem Nachwuchs von Bayer Leverkusen sicherten sich die Geißböcke, schon hier betreut von Trainer Vladyslav Moschenski, als junger Jahrgang den Titel in der Mittelrheinliga.
Eingespielter Kader, gespickt mit Top-Talenten
Auch in der Vorbereitung auf die aktuelle Saison knüpften die FC-Talente an die starken Leistungen an und bewiesen mit Siegen in den Testspielen gegen den VfL Bochum, 1. FC Kaiserslautern, Eintracht Frankfurt und Bayern München, warum sie von Kennern des deutschen Nachwuchsfußballs in dieser Saison ganz hoch gehandelt werden.
Ein Grund für die Stärke des Teams: Der gerade einmal 28 Jahre alte Trainer Vladyslav Moschenski, der Anfang Dezember die DFB A+-Lizenz abgeschlossen hat, kann auch in der laufenden Spielzeit auf den Kern seiner U16-Mannschaft zurückgreifen. Zwar verließ der zweitbeste Torschütze der Vorsaison, Simone Cannizzaro, den FC in Richtung Leverkusen, doch dank der Neuzugänge Benjamin Hütten (FC Rheinsüd Köln), Pascal Loulouga-Mbome, Max Löhr (beide Bayer Leverkusen) und dem österreichischen Nationalspieler Luca Mijatovic (AKA Austria) holte man gezielt neue Qualität in den Kader.
Rekordverdächtige Serie
Gerade Neuzugang Mijatovic hatte in der Vorrunde keine Eingewöhnungsprobleme. Gleich siebenmal traf der 16-Jährige und gehörte mit zwei weiteren Kölnern, Elfried Assiobo-Tipoh und Simon Neugebauer, zu den Top-Torschützen der Liga – und damit auch zu den Leistungsträgern der Mannschaft. Absoluter Dreh- und Angelpunkt der FC-U17 ist Nationalspieler und Kapitän Milan Nikolic, der im Mittelfeld offensiv wie defensiv einsetzbar ist und gerade in den Topspielen echte Leader-Qualitäten gezeigt hat.
13 Siege, ein Unentschieden, die beste Offensive und Defensive der Liga, zehn Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Bayer 04 Leverkusen, zwölf Punkte Vorsprung auf den Drittplatzierten Borussia Mönchengladbach. Die Geißböcke haben sich mehr als souverän für die im neuen Jahr beginnende Meisterrunde qualifiziert. Beeindruckend ist die Konstanz, mit der der FC durch die Liga marschierte und Trainer Moschenski nach Leistungen, die nicht am Limit waren, in der Folgewoche wieder mit einer Glanzleistung zufriedenstellte.
Lust auf mehr!
Diese U17 macht einfach Spaß! Mit viel Spielwitz, Tempo und Einsatzwillen haben die Geißböcke ihre Gegner in der Vorrunde dominiert. Sollten die FC-Talente diesen Schwung mit in die Hauptrunde (Gruppengegner: 1. FC Kaiserslautern, 1. FC Nürnberg, Karlsruher SC, TSG Hoffenheim und FC Bayern München) nehmen, ist ein Platz unter den ersten vier Teams dieser Gruppe und die damit verbundene Qualifikation für die dann folgenden K.O.-Spiele realistisch. Und dann wird man sehen, ob es in der FC-Akademie am Ende der Saison vielleicht wieder etwas zu feiern gibt.







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