FC startet ohne El Mala und fordert andere Tugenden gegen „Wundertüte“

Evangelos Sbonias startet mit der U21 am Sonntag in das neue Pflichtspieljahr. (Foto: Bucco)
Evangelos Sbonias startet mit der U21 am Sonntag in das neue Pflichtspieljahr. (Foto: Bucco)

Die U21 des 1. FC Köln startet am Sonntag beim SC Wiedenbrück in die zweite Hälfte des Jahres. Trainer Evangelos Sbonias muss dabei weiterhin auf Malek El Mala verzichten.

Am 2. Spieltag gab es für die U21 des 1. FC Köln einen klaren 3:0-Erfolg im Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück. Luiz Labenz, Emin Kujovic und Safyan Toure hatten damals für den ersten Saisonsieg in der Regionalliga West gesorgt. Knapp ein halbes Jahr später wollen die Jung-Geißböcke an diesen Erfolg anknüpfen.

In der Tabelle liegen zwischen den beiden Mannschaften inzwischen 17 Punkte. Während Wiedenbrück auf dem vorletzten Platz stark abstiegsbedroht ist, hat sich der FC im Laufe der Hinrunde nach einer anfänglich schwierigen Phase stabilisiert und mit 29 Punkten im Tabellen-Mittelfeld auf Rang acht festgesetzt.

FC erwartet „Wundertüte“ in Wiedenbrück

Trotz der vermeintlich klaren Rollenverteilung, wissen die Kölner noch nicht so genau, was sie am Sonntag (14 Uhr) in Wiedenbrück erwartet. „Das ist ein Stück weit eine Wundertüte. Wir wissen nicht, wie die Wetterverhältnisse sein werden, gehen aber davon aus, dass der Platz nicht im besten Zustand sein wird. Dann sind andere Tugenden gefragt, wenn man dort gewinnen will“, sagte Trainer Evangelos Sbonias vor dem Re-Start auf der FC-Homepage.

Fußballerisch dürfte im Jahnstadion von Rheda-Wiedenbrück kein Leckerbissen zu erwarten sein. „Wir bereiten die Jungs darauf vor, dass es viel über Mentalität, Kampf und Eins-gegen-Eins-Situationen gehen wird – offensiv wie defensiv. Das kann aber für uns auch wertvoll sein, zu sehen, wie die Jungs damit umgehen“, erklärte Sbonias.

Zwei Testspiel-Siege, aber noch kein El Mala zum Start

Während der Winterpause absolvierte die U21 dabei zwei Testspiele. Gegen den VfL Viktoria Jüchen-Garzweiler, einen Oberligisten vom Niederrhein, feierten die Kölner mit 10:0 ein Schützenfest. Zuletzt gelang auch die Generalprobe gegen einen Vertreter der Regionalliga Nord. Mit 4:3 setzten sich die Kölner gegen den HSC Hannover durch.

In Wiedenbrück noch nicht mit dabei sein wird Malek El Mala. Der Stürmer befindet sich nach seiner Sprunggelenksverletzung weiterhin im Reha-Prozess. Vor dem Jahreswechsel hatte Sbonias im GEISSBLOG-Interview noch die Hoffnung geäußert, El Mala zum Pflichtspielauftakt wieder dabei zu haben. „Der Plan ist, dass er Ende Januar wieder spielen kann, wenn es bei uns wieder losgeht“, sagte der Trainer vor wenigen Wochen. Noch wird sich der Bruder von Senkrechtstarter Said El Mala jedoch gedulden müssen. Darüber hinaus befindet sich auch Artem Belusov noch nicht wieder im Mannschaftstraining. Ansonsten kann Sbonias gegen Wiedenbrück aus dem Vollen schöpfen.

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