Noch eine Woche, dann schließt der Transfermarkt im Winter seine Tore. Der 1. FC Köln sondiert den Markt. Abgänge schließt Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler aktuell aus.
Vor einigen Wochen galt Linton Maina noch als möglicher Abgang im Transferwinter des 1. FC Köln. Doch über das Trainingslager in Spanien hat sich der schnellen Außenbahnspieler wieder in den Fokus von Trainer Lukas Kwasniok gespielt. Ein Tor gegen den FC Bayern, ein erzwungenes Tor beim SC Freiburg: Maina ist wieder gefragt in Köln.
So verwunderte es am Sonntagabend im Europa Park Stadion nicht, dass Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler auf die Frage, ob Spieler mit dem Wunsch einer Luftveränderung auf ihn zugekommen seien, antwortete: „Nein, bislang ist das noch nicht der Fall gewesen.“ Kurzum: Nach der Leihe von Jusuf Gazibegovic scheint kein weiterer Spieler aktuell den FC verlassen zu wollen.
Kessler: „War für mich erkenntnisreich“
Das liegt freilich auch daran, dass der Kader insgesamt nicht üppig groß besetzt ist. Für das Auswärtsspiel in Freiburg musste Kwasniok nur einen Spieler aus dem Aufgebot streichen, es traf Florian Kainz. Der Österreicher besitzt beim FC noch einen Vertrag bis zum Sommer. Auch wenn der Ex-Kapitän aktuell kaum mehr auf Einsatzzeiten hoffen darf, dürfte er kaum noch im Winter eine Flucht angehen. Zu lange ist Kainz in Köln, mit der Familie fest verankert. Stattdessen wird der 33-Jährige die nächsten Monate wohl nutzen, um die nächsten Karriereschritte abzuwägen.
Und auch ein weiterer Neuzugang steht aktuell nicht vor der Tür. Kessler ließ am Sonntag offen, ob der FC überhaupt noch einmal etwas machen wird. „Es war für mich erkenntnisreich, was in den ersten Spielen des Jahres passiert ist“, sagte der Sportchef und meinte damit auch, dass Sebastian Sebulonsen sich auch im Abwehrzentrum als Alternative herausstellte, dass Alessio Castro-Montes den Bedarf auf den defensiven Flügeln verringerte und dass Jahmai Simpson-Pusey die nicht gänzlich erwartete, wenn auch erhoffte Soforthilfe ist.
Größte Not in der Abwehr ist behoben
So könnte Kessler zu dem Schluss kommen, dass der FC keine weiteren Verstärkungen im Winter braucht. Dies ließ der 40-Jährige zumindest am Sonntag durchklingen. „Wir schauen uns nach Qualität um, aber im Winter ist es nicht einfach, genau das zu bekommen, was einen besser machen würde“, sagte Kessler. „Ein paar Tage haben wir noch. Aber um das zu verdeutlichen: Ich bin mit der Qualität des Kaders und mit der Breite sehr zufrieden.“
Eine Woche also wird der FC den Markt noch im Blick behalten und nach einer Option Ausschau halten. Dem Vernehmen nach würden die Geißböcke am ehesten eine Leihe mit Kaufoption in Erwägung ziehen. Die größte Not in der Defensive sieht man aber nicht mehr, zumal am Freitag Joel Schmied erstmals wieder im Kader stehen könnte und auch Dominique Heintz Anfang Februar wieder zur Verfügung stehen wird.








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