Christian Keller hat sich am Sonntagabend bei Sky 90 zum 1. FC Köln und zu Said El Mala geäußert. Der ehemalige Sportchef der Geißböcke versteht Lukas Kwasnioks Umgang mit dem 19-Jährigen.
Nach dem 2:1-Heimsieg des 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05 war Christian Keller am Sonntag zu Gast bei Sky 90 – Die Fußballdebatte. Der ehemalige Sport-Geschäftsführer des FC ließ seine Zukunft offen und wollte nicht sicher bestätigen, dass er auch künftig im Fußball arbeiten werde. Jedoch lässt der Profifußball den ehemaligen Kölner Funktionär nicht los.
Am Sonntag sprach er unter anderem über seinen Ex-Club und gab zu, dass er noch immer genau verfolge, was in Köln passiere. „Mein Herz hängt weiter am FC und ich hoffe, dass die Entscheidungen der Vergangenheit nun Früchte tragen. Der FC ist ein besonderer Club. Ich denke gerne daran zurück.“ Keller musste Anfang Mai 2025 kurz vor Ende der Zweitliga-Saison gehen.
Keller versteht Kwasnioks Umgang
Zwar funktionierten viele Transfers, die Keller einst tätigte, nicht. Doch an Said El Mala, der in seiner Zeit beim FC unterschrieb, hat der ehemalige Sportchef große Freude. „Der Junge hat Waffen, die man sonst nicht sieht. Was es vergoldet, ist, dass er total bodenständig und schon mit einer gewissen Resilienz ausgestattet ist, weil er schon mal auf die Nase gefallen ist. Das haben andere Talente nicht.“
Keller ist davon überzeugt, dass El Mala dem FC in Zukunft deutlich mehr Geld einbringen wird als der aktuelle Marktwert, den transfermarkt.de ihm inzwischen zuschreibt. „Jetzt heißt es 40 Millionen, aber ich gehe davon aus, dass da noch ein paar Euro obendrauf kommen können. Das wird auch davon abhängen, ob er mit zur WM fahren wird“, sagte Keller.
Matthäus: El Mala hat WM in der eigenen Hand
Keller verteidigte zudem FC-Trainer Lukas Kwasniok für dessen Umgang mit El Mala und dass dieser den 19-Jährigen häufig als Joker eingesetzt hat. „Ich kann nachvollziehen, dass Lukas ihn nicht immer von Beginn an spielen lässt. Er hat noch große Themen im Spiel gegen den Ball, auch wenn er sich schon immens verbessert hat“, sagte Keller. „Deswegen ist es eine Option, ihn ins Spiel zu bringen, wenn die Räume größer werden. Ich gehe aber davon aus, dass er immer mehr Startelf-Zeit bekommen wird.“
In der Runde sprach auch Sky-Experte und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus über den FC-Youngster: „Das Potenzial ist da, aber man hat gegen die Bayern beim Arbeiten nach hinten gesehen, hat er zu langsam umgeschaltet hat. Das muss er noch lernen“, sagte Matthäus. Mit Blick auf die WM 2026 erklärte der 64-Jährige: „Lasst ihn spielen, lasst ihn Tore machen, und dann hat Julian Nagelsmann ihn ja eh schon auf dem Zettel. Er ist dran. Ob er mitfährt, entscheidet er selbst mit seinen Leistungen.“







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