Der 1. FC Köln wird nicht nur gegen den FC Augsburg auf Sebastian Sebulonsen und Jan Thielmann verzichten müssen. Das sind nun die Optionen für die rechte Schiene.
Woche für Woche brechen dem 1. FC Köln die Spieler weg. Sind gerade erst Dominique Heintz und Jahmai Simpson-Pusey von ihren Muskelverletzungen zurückgekehrt, hat es nun Sebastian Sebulonsen und Jan Thielmann erwischt – beide fallen mit ähnlichen Verletzungen ebenfalls für einige Wochen aus. Dazwischen hatte es bereits Alessio Castro-Montes und Linton Maina getroffen.
Während in der Innenverteidigung nun also keine personelle Lücke mehr klafft, bekommt Trainer Lukas Kwasniok auf der rechten Schiene ein Problem. Sowohl der etatmäßige Rechtsverteidiger Sebulonsen als auch mit Thielmann dessen erster Stellvertreter werden nun erst einmal fehlen. Zwar befindet sich Castro-Montes auf dem Wege der Besserung, eine Option für das Spiel am Freitagabend in Augsburg dürfte der Belgier aber noch nicht sein.
Kaminski die wahrscheinlichste Option
Entsprechend wird Kwasniok in der WWK-Arena wieder improvisieren müssen. Linton Maina hat zwar selbst angekündigt, in Augsburg wieder mit dabei sein zu wollen. Ein Startelf-Kandidat ist der gelernte Flügelstürmer aber wohl noch nicht – zumal auch er schon im Laufe der Saison seine Probleme mit dieser Position hatte. Aus dem Profi-Kader bliebe damit noch Jakub Kaminski, der gegen den Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach schon zweimal als rechter Schienenspiele zum Einsatz gekommen war.
Zwar erzielte der Pole gegen den HSV ein Tor und eine Vorlage, zu diesem Zeitpunkt tief in der Nachspielzeit agierte der Nationalspieler aber schon wieder deutlich offensiver als zu Beginn des Spiels. Wirklich anfreunden konnte sich Kaminski, der am liebsten auf der linken Angriffsposition spielt, mit der Schienenposition bislang nicht.
Zwei Youngsters mit Chancen auf ihr Bundesliga-Debüt
Sollte der Trainer mit Joel Schmied wie gegen Hoffenheim nicht einen Innenverteidiger nach außen ziehen, bleibt Kaminski jedoch die wahrscheinlichste Option auf dieser Position. Es sei denn, Lukas Kwasniok zaubert in der Puppenstadt einen weiteren Youngster aus dem Hut. U19-Rechtsverteidiger David Fürst hat sich seit dem Youth-League-Spiel gegen Inter Mailand auch bei den Profis in den Vordergrund gespielt und war in Stuttgart bereits Teil des Profi-Kaders.
Auch Cenny Neumann wusste schon beim Kwasniok-Trupp zu überzeugen, durfte im Winter sogar mit ins Trainingslager nach Spanien reisen. Zuletzt schien Fürst dem Sommer-Neuzugang von RB Leipzig aber ein wenig den Rang abgelaufen zu haben. Angesichts der Ausfälle dürfte sich wohl mindestens einer der beiden Teeanger am Donnerstag mit auf den Weg nach Augsburg machen. Ob es dann sogar zum nächsten Bundesliga-Debüt kommt, werden auch die Trainingseindrücke der nächsten Tage zeigen.








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