Dominique Heintz hat am Montag erstmals nach seiner Muskelverletzung wieder mit seinen Teamkollegen trainiert. Neuzugang Felipe Chavez holte sich derweil eine blutige Nase.
Der 1. FC Köln macht sich daran, die bittere Niederlage gegen RB Leipzig zu verdauen. Am Montagvormittag wartete auf die Mannschaft von Lukas Kwasniok das Spielersatztraining im Franz-Kremer-Stadion – immerhin mit einem Rückkehrer auf dem Rasen: Dominique Heintz trainierte wieder mit seinen Mitspielern.
Im Winter-Trainingslager in Spanien hatte sich der Abwehr-Routinier eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich zugezogen, bereits die zweite in dieser Saison. Seitdem fällt Heintz aus, er verpasste die bisherigen sechs Partien im neuen Kalenderjahr gegen Heidenheim, Bayern, Mainz, Freiburg, Wolfsburg und Leipzig. Nun rückt ein Comeback im Kader näher. Ob es bereits für das Auswärtsspiel am Karnevalssamstag in Stuttgart reicht, bleibt abzuwarten.
Heintz vor Kader-Rückkehr?
Weiter verzichten muss Lukas Kwasniok, der sich während des Trainings am Montag längere Zeit mit Sportboss Thomas Kessler austauschte, auf Jahmai Simpson-Pusey (strukturelle Muskelverletzung im Oberschenkel). Der Engländer kann bislang nur individuell für seine Rückkehr arbeiten.
Der zweite Zugang dieses Winters, der vom FC Bayern München ausgeliehene Felipe Chavez, holte sich am Montag derweil eine blutige Nase. Der Peruaner, der gegen Leipzig in der Schlussphase sein Debüt gefeiert hatte, bekam beim Kleinfeldspiel einen Ball ins Gesicht und machte nach kurzer Behandlungspause mit Pfropfen in der Nase weiter.

Am Dienstag wartet auf die FC-Profis ein freier Tag, bevor am Mittwochnachmittag das einzige öffentliche Training der Stuttgart-Vorbereitung ansteht. Bereits an Weiberfastnacht tritt der FC die Auswärtsreise an, um dem Karnevalstrubel zu entfliehen – mit einem Zwischenstopp in Frankfurt, wo die Geißböcke auf dem DFB-Campus trainieren.
Kwasniok hofft, dass auch der angeschlagene Ragnar Ache (der GEISSBLOG berichtete) zum Reisetross zählen wird. Nach der Auswechslung des Stürmers gegen Leipzig aufgrund von Kniebeschwerden verzichtete der FC am Montag vorerst auf eine MRT-Untersuchung. Ache, der stattdessen eine individuelle Reha-Einheit bestritt, klagte nicht über stärkere Schmerzen und kommt womöglich mit dem Schrecken davon.








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