Im Hinspiel gelang dem 1. FC Köln bei der TSG Hoffenheim eine Überraschung. Doch inzwischen sind die Vorzeichen anders, es kommt das Team der Stunde ins RheinEnergieStadion. Wovor Lukas Kwasniok besonders warnt.
Als Co-Trainer René Wagner die Profis des 1. FC Köln am Dienstag im öffentlichen Training bei einer Pressing- und Kurzpassspielübung auf vier kleine Tore über den Platz scheuchte, war er in der Vorbereitung auf das Duell mit der TSG Hoffenheim am Samstag (15:30 Uhr) vom Einsatz der Kicker angetan. „Sehr gut, das ist genau die Intensität, die wir brauchen. Die hören auch nie auf.“
Mit „die“ meinte der Kwasniok-Assistent natürlich den kommenden Gegner, die TSG Hoffenheim, die im Jahr 2026 nur vom FC Bayern München geschlagen wurde. Zwar feierte der 1. FC Köln im Hinspiel einen 1:0-Erfolg nach einem Solo von Said El Mala, doch inzwischen zeigt der Gegner ein anderes Gesicht. „Ich weiß noch, dass einige gelacht haben, als Christian Ilzer gesagt hat, es wäre schön, irgendwann einmal Champions League zu spielen”, sagt FC-Trainer Lukas Kwasniok.
Kwasniok: „Das wird eine Herkulesaufgabe“
Mittlerweile lacht niemand mehr, im Gegenteil: Das Team aus dem Kraichgau rangiert nach sechs Siegen aus den vergangenen sieben Spielen auf Rang drei und hat bereits fünf Punkte Vorsprung vor RB Leipzig auf Platz fünf. Der Grund laut Kwasniok: „Die Mannschaft hat mehr Selbstbewusstsein. Aber sie waren damals schon sehr gut. Mich überrascht es überhaupt nicht, dass sie da oben stehen. Sie haben einen kompletten Turnaround und einen imposanten Aufstieg hingelegt.“
„Ihre Stärke liegt neben der Qualität auch in der Leidenschaft und dem Willen, die sie jeden Spieltag auf den Platz bringen. „Sie sind die Mannschaft mit den meisten Sprints in beide Richtungen, mit den meisten intensiven Läufen. Das ist eine Maschinerie. Bayern München kann alles, spielerisch sind die Stuttgarter den Bayern am nächsten, aber in Bezug auf Pressing und Gegenpressing ist es die TSG. Deswegen wird das eine Herkulesaufgabe. Trotzdem werden wir dagegenhalten und zeigen, dass wir da sind.“
Dafür hat der FC in dieser Woche intensiv trainiert. Die Geißböcke sollten gewarnt sein, denn gegen Teams aus dem Tabellenkeller zeigte sich die Mannschaft um Köln-Schreck Andrej Kramaric in den vergangenen Wochen sehr torfreudig. Aber vielleicht klappt ja wieder mal ein El Mala-Solo und dem FC eine Überraschung – es wäre an der Zeit.






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