„Hatten die Befürchtung“: Stürmer entgeht erneuter Hiobsbotschaft

FC-Stürmer Youssoupha Niang. (Foto: Bucco)
FC-Stürmer Youssoupha Niang. (Foto: Bucco)

Youssoupha Niang wird dem 1. FC Köln am kommenden Wochenende nicht zur Verfügung stehen. Der Stürmer, der zuletzt ein positives Beispiel für die Durchlässigkeit zwischen Nachwuchs und Profi-Team war, entgeht allerdings wohl einer dritten langen Zwangspause in dieser Saison.

Glück im Unglück für Youssoupha Niang. Das Eigengewächs des 1. FC Köln wird am Samstag zwar weder den Profis gegen die TSG Hoffenheim noch der U21 in Wuppertal zur Verfügung stehen. Doch Niang entgeht offenbar einer zunächst befürchteten erneuten Verletzungspause.

Eine Schulterverletzung während der Saisonvorbereitung sowie ein Muskelriss im Herbst hatten den Angreifer jeweils zweieinhalb Monate gekostet – nun kommt Niang offenbar deutlich glimpflicher davon. „Er hat wirklich nichts Dramatisches. Wir hatten die Befürchtung, dass es eine muskuläre Verletzung ist“, sagt Kwasniok, nachdem der 19-Jährige „eine Spannung im Schenkel“ verspürt hat.

Kwasniok: „Das habe ich noch nie erlebt“

„Aber glücklicherweise – vor allem für ihn, weil er echt viele Rückschläge hinnehmen musste – war es nur ein fester Muskel“, atmet der Chefcoach auf und rechnet mit einer schnellen Rückkehr: „Ich denke, dass er am Wochenende schon wieder normal trainieren kann.“

Am vergangenen Samstag war der schon im Nachwuchsbereich immer wieder von Verletzungen ausgebremste U19-Meister Niang erstmals für die U21 in der Regionalliga West aufgelaufen. Beim 1:1 gegen die Sportfreunde Lotte hatte der Debütant prompt getroffen (der GEISSBLOG berichtete).

Ich weiß, es gibt immer Dinge, die vielleicht nicht ganz optimal laufen, aber was den Austausch zwischen U19, U21 und erster Mannschaft angeht, das habe ich in der Form noch nie erlebt.

Lukas Kwasniok

Insofern avancierte der Angreifer zu einem positiven Beispiel für die Durchlässigkeit zwischen Nachwuchs und Profi-Team – ähnlich wie Fynn Schenten und David Fürst, die aktuell zwischen Bundesliga-Kader und U19-Einsätzen pendeln.

„Ich weiß, es gibt immer Dinge, die vielleicht nicht ganz optimal laufen, aber was den Austausch zwischen U19, U21 und erster Mannschaft angeht, das habe ich in der Form noch nie erlebt“, lobt Kwasniok die interne Zusammenarbeit: „Das ist top, 1a. Die Jungs sind da in guten Händen.“

Kwasniok will für richtige Mischung sorgen

Bei den Youngsters müsse auch weiterhin Woche für Woche abgewogen werden, „wie die Kadersituation aussieht“, erklärt der Profi-Trainer, denn: „Auf der einen Seite ist es mein Job, Spiele zu gewinnen und daran werde ich gemessen. Auf der anderen Seite ist es ein inneres Anliegen, die Durchlässigkeit zu forcieren – gerade mit dieser Qualität in der Nachwuchsarbeit.“

Für die optimale Förderung der Talente seien „auf der einen Seite Training in der Männermannschaft und auf der anderen Seite Spielzeiten in der Jugend, wenn sie die in der Männermannschaft noch nicht bekommen können“, notwendig. „Diese Mischung wird auch weiterhin im Fokus liegen“, kündigt Kwasniok für Niang, Schenten, Fürst & Co. an.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

DISKUTIER MIT!

Willkommen im Kommentarbereich des GEISSBLOG!
Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Neueste
Älteste Meistbewertete