Der 1. FC Köln ist in der Youth League dramatisch gegen Inter Mailand im Sechzehntelfinale ausgeschieden. U19-Trainer Stefan Ruthenbeck sieht seine Spieler trotzdem vor einer großen Zukunft.
Die U19 des 1. FC Köln ist ausgeschieden: Höchst dramatisch hatte die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck gegen Inter Mailand das Nachsehen, der Topclub aus Italien erwies sich am Ende einen Tick cleverer, ein bisschen glücklicher. Doch auf einige Talente des Deutschen Meisters von 2025 dürfte eine große Zukunft warten.
Die FC-Spieler durften trotz der Niederlage stolz sein. Sie hatten alles auf dem Platz gelassen und dürften noch lange von dieser imposanten Kulisse zehren, 50.000 Zuschauer hatten sie frenetisch angefeuert und sehen können, was möglich ist, wenn man Leidenschaft und Talent zusammenbringt und von einem erfahrenen Trainer gefördert wird.
Ruthenbeck: „Es kommt auch auf den Bedarf im Verein an“
Mit Fynn Schenten und Youssouf Niang schnuppern seit der Winterpause zwei Spieler aus der Meisterelf bereits bei den Profis mit rein, haben ihre Bundesliga-Debüts gefeiert und gehören nun dauerhaft zum Kader. Aber Ruthenbeck ist sich sicher, dass sie nicht die einzigen bleiben werden, die den Sprung im Profifußball schaffen werden.
„Den nächsten Schritt zu gehen, hat auch etwas mit dem Bedarf im eigenen Verein zu tun“, sagte Ruthenbeck über die Zukunftsaussichten seiner Spieler. „Jetzt wollte Lukas Kwasniok noch einen Stürmer haben und hat Fynn bekommen, auch Youss ist wieder dabei. Wir haben heute ein paar Jungs gesehen, die definitiv im Profifußball ankommen werden. In welcher Liga, muss man mal abwarten.“
Said El Mala als gutes Beispiel
Heißt: Nicht alle werden sich beim 1. FC Köln durchsetzen können. Mancher wird einen Umweg über andere Vereine und womöglich die 2. oder 3. Liga gehen, der ein oder andere vielleicht auch über ein Leihgeschäft, womöglich auch über das Ausland. Es gibt viele Wege, um sich den Traum der Bundesliga zu erfüllen. Für die wenigsten führt dieser Weg direkt aus der U19 in einen Bundesliga-Kader.
Dass manchmal ein Schritt zurück auch die Möglichkeit bietet, zwei oder gar drei Schritte nach vorne zu kommen, dafür gibt es derzeit im Verein das beste Beispiel: Said El Mala wurde einst bei Borussia Mönchengladbach ausgemustert, arbeitete sich dann über Meerbusch und Viktoria Köln hoch zum FC und könnte im Sommer gar den Sprung zur Weltmeisterschaft schaffen. Auch El Mala saß am Mittwoch auf der Tribüne, zusammen mit zahlreichen seiner Teamkollegen. Die FC-Talente können sich sicher sein: Beim FC wissen nun alle ganz genau, was die U19 zu bieten hat.







Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!