Die Reha-Abteilung beim 1. FC Köln lichtet sich. Am Dienstag konnte auch Tom Krauß wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Damit fehlen dem Bundesligisten nur noch die beiden Langzeitverletzten.
Für Kurzentschlossene gab es am Dienstag am Geißbockheim doch etwas zu sehen: Statt der angekündigten nicht-öffentlichen Trainingseinheit, gewährte der 1. FC Köln am Ende seinen Fans doch noch Eintritt ins Franz-Kremer-Stadion. Dabei konnten die Trainingskiebitze auch Tom Krauß beobachten, der erstmals nach seinen Knieproblemen wieder mit der Mannschaft auf dem Feld stand.
Krauß hatte sich vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach eine Blessur zugezogen, wollte die wichtige Partie gegen den Rivalen aber bestreiten. Während des Aufwärmens musste der Mittelfeldspieler jedoch aufgrund zu großer Schmerzen abwinken und stattdessen auf der Bank Platz nehmen.
Trio für das Frankfurt-Spiel wieder einsatzbereit?
Nun ist Krauß jedoch pünktlich vor dem Spiel bei Eintracht Frankfurt zurück. Zunächst arbeitete der 24-Jährige noch teil-integriert, im Laufe der Woche soll die Leihgabe aus Mainz dann aber wieder vollständig belastet werden können. Gleiches gilt auch für Alessio Castro-Montes und Joel Schmied, die bereits am Montag in den Kreise der Mannschaft zurückkehrten, bei einigen Übungen jedoch noch geschont wurden.
Je nach Reaktionen auf die gesteigerte Belastung, könnte das Trio für das Duell am Sonntag in Frankfurt jedoch schon wieder eine Option werden. Verletzungsbedingt fehlen den Kölnern damit nur noch Luca Kilian und Timo Hübers, die in dieser Saison jedoch ohnehin keine Option mehr werden. Das Lazarett hat sich sieben Spieltage vor Saisonende nun deutlich gelichtet.
Nur Martel fehlt: Wagner hat die Qual der Wahl
So kann Trainer René Wagner bei seinem Debüt praktisch aus dem Vollen schöpfen. Einzig Eric Martel wird den Kölnern aufgrund seiner Gelb-Rot-Sperre fehlen. Für den Debüt-Coach stehen damit aber auch gleich wichtige Kader-Entscheidungen an: Hatte Vorgänger Lukas Kwasniok für den Spieltag kaum 20 Profis zusammenbekommen, wird Wagner nun am Samstag vor der Abpfiff einige Spieler streichen müssen.
Sollten alle Nationalspieler ohne Blessuren von ihren Länderspielreisen zurückkehren und auch das Trio um Schmied, Castro-Montes und Krauß voll belastbar sein, stünden Wagner 25 Spieler inklusive der Youngsters Youssoupha Niang, Fynn Schenten und Cenny Neumann zur Verfügung. Schließlich kehren auch Jahmai Simpson-Pusey und Sebastian Sebulonsen nach ihren Sperren zurück. 20 Spieler darf der Trainer mit nach Frankfurt nehmen. Es dürfte also am Samstag erstmals seit langer Zeit wieder enttäuschte Gesichter am Geißbockheim geben.








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