Auch im Abstiegsfall: El Mala ohne Ausstiegsklausel beim 1. FC Köln

Said El Mala beim Aufwärmen vor dem Derby gegen Gladbach. (Foto: Bucco)
Said El Mala beim Aufwärmen vor dem Derby gegen Gladbach. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln kämpft um den Klassenerhalt. Die Geißböcke wollen mit allen Mitteln in der Bundesliga bleiben. Klar ist aber: Auch im Fall des Abstiegs hätte das größte Juwel des Clubs einen gültigen Vertrag.

Als der 1. FC Köln im Juli 2025 die Verträge mit Said und Malek El Mala bis 2030 verlängerte, war die Überraschung groß. Doch der FC wollte die beiden Talente noch vor dem ersten Bundesliga-Spieltag langfristig binden. Das gelang, und neun Monate später ist Said El Mala mit 35 Millionen Euro der wertvollste Spieler im gesamten Kader.

Was Sportchef Thomas Kessler wenig später darüber hinaus bestätigte, überraschte noch mehr. Said El Mala hatte ohne Ausstiegsklausel bei den Geißböcken bis 2030 unterschrieben. Ein ungewöhnlicher Vorgang, schließlich hat sich der 19-Jährige damit fünf Jahre lang an den FC gebunden und weiß, dass die Geißböcke werden zustimmen müssen, sollte er in dieser Zeit jemals den Club wechseln wollen.

Keine Ausstiegsklausel in der 2. Bundesliga

Nach GEISSBLOG-Informationen gilt dies sogar für den Abstiegsfall. Auch in der 2. Liga würde der Vertrag von Said El Mala keine Ausstiegsklausel beinhalten. Auch im Bundesliga-Unterhaus hätte der FC jegliche Kontrolle über die vertragliche Situation des Spielers. Somit müssen die Geißböcke selbst im Abstiegsfall nicht fürchten, den Youngster unter Wert zu verlieren.

So war es in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen, dass Kölns beste Spieler im Abstiegsfall für kleines Geld gehen konnten. 2024 Jeff Chabot, 2018 Leonardo Bittencourt, Dominique Heintz und Yuya Osako, 2012 Lukas Podolski. So ging den Geißböcken viel Geld verloren. Mit El Mala soll dies nicht geschehen.

FC vertraglich ist der bestmögliche Position

Dabei wissen die Verantwortlichen allerdings ohnehin: Im Bestfall erzielt El Mala in den nächsten Wochen genügend Tore, um nicht nur die Geißböcke in der Bundesliga zu halten, sondern auch für den eigenen Marktwert. Brighton ist bereit 35 Millionen Euro zu zahlen, der FC fordert deutlich mehr. Auch andere Clubs haben ihren Hut in den Ring geworfen, darunter der FC Chelsea und Newcastle United. Doch sie alle wissen: Selbst im Fall eines FC-Abstiegs hätten sie keine Chance auf El Mala, sofern der FC nicht zustimmt. Vertraglich befindet sich der FC in der bestmöglichen Position.

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