Comeback doch früher als gedacht? FC-Profi steht schon auf dem Platz

Sebastian Sebulonsen am Montag im Individualtraining auf Platz zwei. (Foto: Bucco)
Sebastian Sebulonsen am Montag im Individualtraining auf Platz zwei. (Foto: Bucco)

Kehrt Sebastian Sebulonsen früher als ursprünglich erwartet beim 1. FC Köln zurück? Am Montag stand der Rechtsverteidiger bereits wieder mit Ball auf dem Rasen.

Während Linton Maina und Alessio Castro-Montes am Montag erstmals nach vier Wochen wieder mit der Mannschaft trainieren und sich auf das Heimspiel gegen Borussia Dortmund vorbereiten konnten, arbeiteten die weiterhin angeschlagenen Spieler individuell an ihrem Comeback. Einer von ihnen scheint dabei bereits die größten Fortschritte gemacht zu haben.

So kehrte Sebastian Sebulonsen am Montag nur etwas mehr als eine Woche nach einer gegen Hoffenheim erlittenen Muskelverletzung auf den Rasen am Geißbockheim zurück. Während sich die Mannschaft auf Platz eins mit verschiedenen Spielformen auf den BVB vorbereitete, stand der Norweger rund eine Stunde lang mit Reha-Trainer Leif Frach auf Platz zwei. Dabei konnte der Rechtsverteidiger bereits mit und ohne Ball einige Sprints ohne erkennbare Probleme absolvieren.

Sebulonsen hofft noch auf Nominierung für Norwegen

Nicht auszuschließen, dass Sebulonsen sogar im Laufe der Woche schon wieder teilweise ins Teamtraining zurückkehren kann. Ein Einsatz am Samstagabend gegen den BVB dürfte zwar noch zu früh kommen. Möglich aber, dass es der Sommer-Neuzugang aus Dänemark rechtzeitig bis zum wichtigen Duell mit dem Hamburger SV eine Woche später schafft.

Für den FC würde das eine wichtige Kader-Option mehr bedeuten, ist die rechte Schiene durch den zeitgleichen Ausfall von Jan Thielmann aktuell verwaist. Gegen den BVB könnte Alessio Castro-Montes diese Position jedoch schon wieder übernehmen, sollte der Belgier die Belastung nach seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining gut überstehen und zumindest für rund 60 Minuten einsatzbereit sein. Ansonsten dürfte wohl wie in Augsburg erneut Jakub Kaminski die Rolle ausfüllen müssen, da Lukas Kwasniok Youngster Cenny Neumann die Aufgabe über 90 Minuten – wohl gerade gegen ein Top-Team wie Dortmund – noch nicht zutraut.

Mit Blick auf die so wichtigen Duelle gegen den Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach würde eine Rückkehr von Sebulonsen die Personalsituation beim FC aber merklich entspannen. Und auch der Norweger selbst dürfte hoffen, noch vor der Länderspielpause wieder in den Spielbetrieb zurückkehren zu können. Immerhin hofft Sebulonsen noch auf eine WM-Teilnahme. Dafür wäre eine Nominierung von Nationaltrainer Stale Solbakken Ende März wohl eine erste Grund-Vorraussetzung.

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