Das Comeback führt zur Sperre: Sebastian Sebulonsen hat beim 1:1 gegen den Hamburger SV seine fünfte Gelbe Karte gesehen. Nach Abpfiff ließ der Außenverteidiger des 1. FC Köln seinen Frust raus und schimpfte über Schiedsrichter Tobias Welz – was für die TV-Zuschauer zu hören war.
Kaum ist er zurück, muss er schon wieder zuschauen. Sebastian Sebulonsen hat sich in den letzten Sekunden des Samstagabend-Spiels eine Sperre eingehandelt. Aufgrund seiner fünften Gelben Karte verpasst der Rechtsverteidiger des 1. FC Köln, der in Hamburg sein Comeback nach einem Muskelfaserriss feierte, das so wichtige Derby gegen Borussia Mönchengladbach (der GEISSBLOG berichtete).
Wie groß sein Frust nach Abpfiff war, bewies eine Szene, die zufällig von den TV-Kameras eingefangen wurde. Noch auf dem Rasen musste Sebulonsen ordentlich Dampf ablassen. Im Gespräch mit Torwarttrainer Peter Greiber schimpfte der Norweger über Schiedsrichter Tobias Welz: „He is so bad – so bad! Unbelievable. So bad at refereeing.“ Übersetzt: „Er ist so schlecht – so schlecht! Unglaublich. So ein schlechter Schiedsrichter.“ Seine Worte waren gewiss nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Und doch durfte Fußball-Deutschland mithören, da ganz offensichtlich gerade ein Mikrofon in der Nähe war.
Strittige letzte Szene
Der Grund für den Ärger war die allerletzte Szene des Spiels: Nachdem Eric Martel einen Freistoß von Florian Kainz knapp am Tor vorbei geköpft hatte, verlangte Sebulonsen einerseits einen Eckstoß und schnappte sich andererseits den Ball, was den HSV am schnellen Abstoß hinderte.
Berechtigt war seine Aufregung vermutlich nicht. Zwar gingen sowohl Martel als auch Hamburgs Innenverteidiger Warmed Omari zum Ball, doch der FC-Profi war in dieser kniffligen Szene wohl zuletzt am Spielgerät.
Wenngleich man als Kölner auch an diesem Abend wieder das Gefühl bekommen konnte, dass die 50:50-Situationen tendenziell eher für den Gegner gepfiffen werden. Nicht nur aufgrund des harten Einsteigens von Mikelbrencis gegen Kristoffer Lund, das in dieser Saison schon mancherorts mit Rot bestraft wurde, am Samstag jedoch nicht mal zu einer Gelben Karte führte (der GEISSBLOG berichtete).








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