Friedhelm Funkel hofft, dass der 1. FC Köln an Lukas Kwasniok festhält. Der Aufstiegstrainer der Geißböcke ist überzeugt, dass dem FC mit seinem Nachfolger der Klassenerhalt gelingt.
Er hat den 1. FC Köln zurück ins Oberhaus geführt, Lukas Kwasniok soll den Verein nun dort halten. In der vergangenen Saison heuerte Friedhelm Funkel zum insgesamt dritten Mal am Geißbockheim an, brachte den FC mit zwei Siegen in den letzten beiden Spielen über die Ziellinie zum Aufstieg.
Eine erneute Rückkehr, die sich wohl mancher Fan wünschen würde, um den Abstieg zu verhindern, ist für den 72-Jährigen aber offenbar kein Thema. Funkel hatte zuletzt schon durchblicken lassen, dass ihn bislang kein Verantwortlicher kontaktiert habe (der GEISSBLOG berichtete). Nun gibt er eine klare Empfehlung ab – pro Kwasniok.
Funkel vom Klassenerhalt mit Kwasniok überzeugt
Vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach, das für den FC-Trainer als persönliches Endspiel gilt, sagt der Aufstiegscoach bei Sky 90: „Ich hoffe, dass Lukas – egal, wie das Spiel ausgeht – Trainer bleibt. Ich bin fest davon überzeugt, dass der 1. FC Köln mit ihm in der Liga bleibt.“
Thomas steht hinter Lukas, das weiß ich – das ist auch gut so.
Friedhelm Funkel
Selbst bei einer Niederlage gegen Gladbach hält Funkel, der vergangenen Saison von Thomas Kessler engagiert wurde und den Kölner Sportboss gut kennt, einen Verbleib von Kwasniok nicht für unmöglich. „Thomas steht hinter Lukas, das weiß ich – das ist auch gut so.“
Man dürfe schließlich nicht vergessen: „Sie haben in dieser Saison noch nicht eine einzige hohe Niederlage hinnehmen müssen. Sie haben von den Mannschaften, die um den Klassenerhalt kämpfen, mit Abstand das beste Torverhältnis. Das ist ganz, ganz wichtig. Das kann einen Punkt bedeuten.“ Die -9 des FC sei „sehr, sehr gut“.
„Art und Weise“ statt Ergebnis entscheidend?
Daher glaubt Funkel vor dem Derby: „Es kommt auf die Art und Weise an, wie man auftritt.“ Wobei der Trainer-Routinier natürlich nicht naiv ist. „Dass Lukas irgendwann auch gewinnen muss, um in der Liga zu bleiben, das wissen wir auch alle.“
Ob er selbst mehr Punkte als Kwasniok geholt hätte, wollte Funkel indes nicht mutmaßen. „Das weiß ich nicht. Das ist ja hypothetisch. Die Frage kann man nicht beantworten.“ Nach dem Aufstieg mit dem FC hatte er sich einen Verbleib sehr gut vorstellen können.








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