An sieben von neun möglichen Spieltagen hat Cenk Özkacar in diesem Kalenderjahr in der Startelf des 1. FC Köln gestanden. Die Leihgabe es FC Valencia hat seine Chance eindrucksvoll genutzt und ist aktuell fester Bestandteil der Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok. Vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund sprach der 25-Jährige über…
…die aktuelle Tabellensituation: „Wir wissen um die Situation und dass wir nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz haben. Es gibt auch einiges an Negativität um uns herum. Das Wichtigste für uns ist aber, diese Negativität nicht an uns heran zu lassen. Wir bleiben positiv und wenn wir zusammenstehen, werden wir die nötigen Punkte einfahren und uns aus dieser Situation herausarbeiten.“
…die Stimmung innerhalb der Mannschaft: „Im Leben hat man immer Druck, auch als normaler Mensch. Natürlich ist der Druck jetzt ein wenig höher als wenn wir in einer anderen Situation wären. Aber das ist kein Problem, weil wir alle Profis sind. Wir wissen, dass wir nur mit harter Arbeit da raus kommen. Wir geben alles und setzen zu hundert Prozent um, was der Trainer uns vorgibt.“
…die Gründe für die ausbleibenden Ergebnisse nach dem guten Saisonstart: „Eine Saison ist keine kurze Reise, es gibt Höhen und Tiefen. Im Moment fehlt uns ein wenig die Balance und wir müssen es schaffen, wieder mehr Schärfe reinzubekommen.“
„Wichtig ist, diese Form jetzt aufrecht zu erhalten“
…das anstehende Spiel gegen Borussia Dortmund: „Im Fußball weiß man vorher nie, ob man gewinnt, verliert oder Unentschieden spielt. Wir fokussieren uns auf uns selbst und versuchen, uns bestmöglich auf das Spiel vorzubereiten. Dortmund ist im Moment natürlich ein Top-Team, aber wir werden bis zum Ende des Spiels kämpfen.“
…seine persönliche Entwicklung im Laufe der Saison: „Ich gebe in jedem Training einhundert Prozent. Ich sehe das immer so im Leben: Wenn du hart arbeitest, wird deine Chance kommen. Durch die vielen verletzungsbedingten Ausfälle habe ich meine Chance bekommen. Ich denke, ich mache es im Moment gut. Wichtig ist, diese Form jetzt aufrecht zu erhalten, deswegen liegt die wichtigste Phase noch vor mir. Ich versuche mein Level so hoch wie möglich zu halten und damit dem Team zu helfen.“
…die Aussage von Lukas Kwasniok, er sei „eine Maschine“: (lacht) Ich versuche einfach professionell zu sein, seit ich Fußball spiele. Ich passe auf meinen Körper auf und arbeite auch vor und nach den Einheiten. Die Power auf das Feld bringen zu können, kommt von der Fitness.“
Özkacar will unbedingt beim FC bleiben
…ein Verbleib beim FC über den Sommer hinaus: „Ja, ich will unbedingt hier bleiben. Meine Frau und ich sind in der Stadt und dem Verein sehr glücklich. Es ist jetzt aber noch zu früh, um darüber zu sprechen. Wir haben zuerst noch einen großen Job vor uns. Danach werden wir uns sicherlich zusammensetzen.“
…sein Austausch mit Lukas Kwasniok: „Ich habe gerade ein paar Minuten mit dem Trainer gesprochen. Wir haben uns über die Trainingseinheit ausgetauscht. Der Trainer versucht uns wirklich zu helfen und uns zu verbessern. Der Austausch ist wirklich gut.“
…die Defensiv-Aufgaben gegen den BVB, die gerade bei Standards sehr stark sind: „Das gilt nicht nur für Dortmund: Standards werden bei allen Mannschaften gefährlicher und damit immer wichtiger. Ich finde, dass wir uns in den letzten Wochen bereits verbessert haben, müssen aber weiter hart daran arbeiten.“
…sein Aufeinandertreffen mit Serhou Guirassy: „Er ist ein guter Stürmer. Ich habe aber auch schon gegen andere Mannschaften mit guten Stürmern und Flügelspielern gespielt. Es ist immer besonders, gegen solche Spieler zu spielen.“








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