„Ähnlicher Weg“ wie Chabot: Nächster FC-Transfer deutet sich an

Cenk Özkacar hat sich in der Startelf des 1. FC Köln festgespielt. (Foto: Bucco)
Cenk Özkacar hat sich in der Startelf des 1. FC Köln festgespielt. (Foto: Bucco)

Cenk Özkacar ist die Überraschung der Rückrunde. Beim 1. FC Köln fühlt man sich aufgrund der positiven Entwicklung des 25-Jährigen an Jeff Chabot erinnert. Özkacar könnte nach Jakub Kaminski der nächste feste Transfer für die neue Saison werden.

Er ist einer, wenn nicht gar der Gewinner der zweiten Saisonhälfte: Cenk Özkacar hat sich beim 1. FC Köln vom Abstellgleis in die Stammelf gespielt. Immer mehr spricht dafür, dass der FC seine Kaufoption ziehen wird und sich die Dienste des bislang aus Valencia ausgeliehenen Innenverteidigers dauerhaft sichert.

Thomas Kessler hatte zuletzt schon öffentlich angekündigt, dass man Jakub Kaminski definitiv fest verpflichten wolle (der GEISSBLOG berichtete). Bei den weiteren Leihprofis wollte sich der FC-Sportchef in diesem Zuge noch nicht festlegen. Doch ein Transfer von Özkacar, der sich nichts sehnlicher als einen Verbleib in Köln wünscht, dürfte angesichts der verhältnismäßig geringen Ablöse mit wenig Risiko verbunden sein.

Hübers über Özkacar: „Eindrucksvoll zurückgekommen“

Seit dem Jahreswechsel stand der neunfache türkische Nationalspieler 13-mal in der FC-Startelf – zuvor nur viermal. „Cenk hatte keinen leichten Stand in der Hinrunde, hatte wenig Einsatzzeit. Er ist super eindrucksvoll zurückgekommen und tut der Mannschaft als Typ gut“, lobt Timo Hübers, der eigentliche Abwehrchef, im Gespräch mit Radio Köln.

Die Entwicklung Özkacars, an dem derzeit kein Weg vorbeiführt, obwohl er im Winter bei vielen Beobachtern schon durchgefallen war, erinnert den verletzten Innenverteidiger an einen früheren Mitspieler: „Das wurde am Anfang auch mal über Jeff Chabot gesagt.“

Özkacar hat „immer eine gute Energie“

Chabot, 2022 ebenfalls per Leihe gekommen, spielte in seinem ersten FC-Halbjahr ebenso keine Rolle und galt schon als Flop-Transfer. „Da tut man den Jungs manchmal Unrecht. Das liegt auf Bundesliga-Niveau alles so dicht beieinander“, merkt Hübers an.

Chabot entpuppte sich bekanntlich als Leistungsträger und ging nach dem Abstieg 2024 nach Stuttgart, wo er regelmäßig Europapokal spielt und im Mai die Chance auf seinen zweiten Triumph im DFB-Pokal hat. „Er hat es seinen Kritikern mehr als bewiesen. Cenk geht jetzt einen ähnlichen Weg“, glaubt Hübers und klingt, als könne er sich einen Verbleib Özkacars gut vorstellen: „Er ist ein sehr angenehmer, sehr positiver Typ, der immer eine gute Energie hat. So hilft er ungemein.“ 

Er hat gut was in die Wiege gelegt bekommen.

Timo Hübers über Simpson-Pusey

Doch auch für Jahmai Simpson-Pusey, der aktuell neben Özkacar gesetzt ist, ist Hübers voll des Lobes: „Bei Jahmai finde ich wirklich bemerkenswert, was er in seinem Alter schon für eine Ruhe ausstrahlt und was für ein super Auge er hat. Er hat gut was in die Wiege gelegt bekommen. Im Moment machen sie es super gut.“ Auch der Engländer dürfte per Kaufoption fest beim FC bleiben.

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