Ein Punkt zur Relegation: Wie sich der FC am nächsten Spieltag retten kann

René Wagner und der FC haben den Klassenerhalt vor Augen. (Foto: Bucco)
René Wagner und der FC haben den Klassenerhalt vor Augen. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln kann trotz der Niederlage gegen Bayer Leverkusen am kommenden Wochenende den Klassenerhalt in der Bundesliga feiern. Was es dafür braucht. Und warum der letzte Spieltag eine wichtige Rolle spielt.

Die Ausgangslage

Der 1. FC Köln hat zwar gegen Bayer Leverkusen verloren, St. Pauli aber auch in Heidenheim und der VfL Wolfsburg nur einen Punkt geholt. Somit liegen die Geißböcke mit 31 Punkten weiterhin fünf Punkte vor den Kiez-Kickern (26) und sechs Zähler vor den Wölfen (25). Das Wichtigste vorneweg: Weil Pauli und Wolfsburg am 34. Spieltag direkt aufeinander treffen und sich gegenseitig die Punkte streitig machen werden, reicht dem FC ein Punkt, um mindestens die Relegation zu erreichen.

Obwohl auch der 1. FC Heidenheim mit neun Punkten theoretisch noch in der Verlosung wäre, lassen wir den Tabellenletzten aus der Betrachtung heraus. Durch das sehr viel schlechtere Torverhältnis hat der FCH (-31) praktisch keine Chance mehr, den FC (-8) zu überholen. Und auch Wolfsburg (-25) und Pauli (-27) so weit in der Tordifferenz zurückliegen, hat der FC diesen Extra-Punkt bei Punktgleichheit praktisch sicher.

Rettungsplan A: FC-Sieg bei Union Berlin

Am 32. Spieltag muss der FC samstags zu Union Berlin. Die Konkurrenz spielt erst am Sonntag: St. Pauli nachmittags (15.30 Uhr) gegen den 1. FSV Mainz 05, Wolfsburg abends (19.30 Uhr) beim SC Freiburg. Kurzum: Gewinnt der FC an der Alten Försterei, könnte der Klassenerhalt auf der Couch perfekt gemacht werden. Und zwar dann, wenn Pauli nicht gewinnt. Selbst wenn die Wölfe gewännen, spräche das Torverhältnis so deutlich für die Geißböcke, dass der FC den Sekt schon kalt stellen könnte.

Rettungsplan B: Dann reicht ein Unentschieden

Auch ein Unentschieden des 1. FC Köln bei Union Berlin könnte schon zur Rettung reichen. Was dafür passieren muss: St. Pauli müsste verlieren und Wolfsburg dürfte maximal Unentschieden spielen. Dann hätten die Geißböcke mindestens sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge und hätte dank der besseren Tordifferenz die Bundesliga-Saison 2026/27 schon vor Augen.

Fazit

Nur bei einer Niederlage der Geißböcke in Köpenick wäre der Klassenerhalt am 32. Spieltag nicht möglich. Dann würde das Bangen weitergehen und der Sonntag ein neuerliches Zittern, dass keiner der Konkurrenten sein Spiel gewinnt. Dann würde der Tabellenrechner noch einmal bemüht werden, vor allem, weil am letzten Spieltag St. Pauli und Wolfsburg direkt aufeinander treffen. Doch daran will man beim FC nicht denken. Die Mannschaft von René Wagner hat alles in der eigenen Hand und will am liebsten schon den 32. Spieltag nutzen, um alle Zweifel an der Rettung zu beseitigen.

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