Mindestens sieben Spiele raus: Verletzungssträhne hält an

Alessio Castro-Montes befindet sich wieder im Rehatraining. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)
Alessio Castro-Montes befindet sich wieder im Rehatraining. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Die Hoffnung auf einen verletzungsfreien Saisonendspurt hat einen Dämpfer erfahren: Nach seinem geplatzten Comeback gegen Borussia Dortmund wird Alessio Castro-Montes dem 1. FC Köln wohl frühestens nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung stehen.

Das Startelf-Comeback war bereits angekündigt: Alessio Castro-Montes sollte gegen Borussia Dortmund auf die Rechtsverteidiger-Position zurückkehren und die damit wohl drängendste Lücke in der Startelf des 1. FC Köln übernehmen. Doch nach seinem überstandenen Muskelfaserriss meldete der Belgier im Abschlusstraining wieder Probleme an – und fällt nach GEISSBLOG-Informationen nun noch weitere Wochen aus. Bei Castro-Montes‘ Rückschlag handelt es sich erneut um eine strukturelle Muskelverletzung.

Lukas Kwasniok hatte nach dem BVB-Spiel noch auf ein schnelles Trainings-Comeback des 28-Jährigen gehofft. „Aber ich lag mit meinen Prognosen nicht immer richtig, deswegen halte ich mich zurück“, wollte der Kölner Chefcoach keine Prognose abgeben. Womöglich hatte Kwasniok auch schon eine Vorahnung.

Starker Start, lange Pause

Ursprünglich verletzt hatte sich Castro-Montes im Training vor dem Leipzig-Spiel. Gut einen Monat benötigte er nach seinem Muskelfaserriss, um ins Mannschaftstraining zurückzukehren. Einen erneuten Anlauf wird der Außenverteidiger nun wohl frühestens nach der Länderspielpause nehmen, wenn der FC am Ostersonntag bei Eintracht Frankfurt zu Gast ist.

Zu Castro-Montes‘ bislang verpassten fünf Bundesliga-Partien kommen also mindestens zwei weitere hinzu, am Samstag beim Hamburger SV und anschließend gegen Borussia Mönchengladbach. Sieben Partien Pause – ausgerechnet nach seinem starken Start ins Jahr 2026.

Die Kölner Verletzungssträhne hält an. Jakub Kaminski, der zeitweise als Vertretung auf der rechten Schiene aushelfen musste, betonte am Mittwoch, wie wichtig ein fitter Kader im Abstiegskampf wäre: „Wir hatten viele Verletzungen, das ist für den Trainer und die ganze Mannschaft nicht gut. Ich hoffe, ein paar Jungs kommen zurück. Wir brauchen jetzt jeden – jeder Spieler ist wichtig für die Mannschaft.“

Kaminski: „Jetzt kommen die wichtigsten Spiele“

Zumindest Sebastian Sebulonsen kehrte in dieser Woche ins Teamtraining zurück, sodass Kwasniok wieder ein gelernter Rechtsverteidiger zur Verfügung steht. Auch Jan Thielmann nähert sich an und hofft auf ein Comeback im Derby. Noch länger gedulden muss sich neben Castro-Montes wohl auch Joel Schmied, ebenfalls aufgrund eines Rückschlags nach einer eigentlich überstandenen Muskelverletzung.

Ausreden für Samstagabend gibt es dennoch nicht. „Alle Mannschaften müssen bis zum Ende kämpfen, um in der Liga zu bleiben – wir auch. Jetzt kommen die wichtigsten Spiele, in Hamburg müssen wir drei Punkte sammeln“, fordert Kaminski, der zu den wenigen FC-Profis zählt, die bislang verletzungsfrei durch die Saison gekommen sind.

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