Profi-Comeback von „paar Leuten blockiert“ – Podolskis Millionen-Wunsch für den FC

Lukas Podolski im Kölner Treff. (Foto: WDR)
Lukas Podolski im Kölner Treff. (Foto: WDR)

Lukas Podolski hat dem Kölner Treff einen Besuch abgestattet, um über sein Festival am Hockenheimring zu plaudern. Der Weltmeister sprach in der WDR-Talkshow aber unter anderem auch über ein geplatztes Comeback als Profi beim 1. FC Köln.

Anfang September findet am Hockenheimring zum vierten Mal das Glücksgefühle-Festival statt, das Lukas Podolski gemeinsam mit Eventmanager Markus Krampe veranstaltet. Bei zahlreichen Anhängern des 1. FC Köln wiederum hätte es wohl Glücksgefühle ausgelöst, wenn die Vereinslegende noch einmal als aktiver Spieler zu den Geißböcken zurückgekehrt wäre – und an Podolski selbst scheiterte dieses Vorhaben offenbar nicht.

„Vor ein paar Jahren gab es die Möglichkeit, auf dem Platz noch mal zurückzukehren“, sagte der Weltmeister am Freitagabend im Kölner Treff und schob nach: „Da haben das leider ein paar Leute nicht verstanden und blockiert.“

Welchen Zeitpunkt meint Podolski?

Welchen Zeitpunkt und welche Verantwortlichen er meinte, ließ Podolski dabei offen. Kokettiert wurde mit einem Comeback des inzwischen 40-Jährigen, der rund ums Geißbockheim bekanntlich ohnehin omnipräsent ist, mehrfach.

Beispielsweise im Winter 2020, als Podolskis Zeit in Japan bei Vissel Kobe zu Ende ging. Damals verriet FC-Sportchef Horst Heldt, dass Poldi sich über Finanzboss Alexander Wehrle seine Handynummer organisiert hatte, und erklärte: „Ich würde es begrüßen, eine solche Ikone einzubauen.“ Der Linksfuß ging stattdessen zu Antalyaspor.

2023 wiederum, nun schon bei Gornik Zabrze, antwortete Podolski in einem Podcast auf die Frage, ob er in seiner Karriere am liebsten noch unter Jürgen Klopp, Pep Guardiola oder Steffen Baumgart spielen wolle: „Unter Baumgart beim 1. FC Köln.“ Baumgart wollte zu einem Comeback der Ikone anschließend „nicht ja und nicht nein“ sagen.

„Kann beim FC auch in zehn Jahren was machen“

Inzwischen geht es in Podolskis aktiver Laufbahn nur noch darum, wann er die Fußballschuhe bei seinem zweiten Herzensclub in Zabrze an den Nagel hängt. Die Entscheidung fällt wohl auch in dieser Saison, in der er bislang erst 205 Minuten im Einsatz war, relativ spontan.

Ob es anschließend neben dem Platz zu einer Rückkehr ans Geißbockheim kommt, steht weiterhin in den Sternen. „Schauen wir mal“, sagte Podolski am Freitagabend. Er sei auch damit zufrieden, in Müngersdorf in der Südkurve zu stehen, und schaut gelassen in die Zukunft: „Ich bin jung und voller Energie. Ich kann beim FC auch noch in fünf oder zehn Jahren etwas machen.“

Ich hoffe, dass der FC ihn für viel Geld verkauft. Weil Geld ist immer nötig.

Lukas Podolski über Said El Mala

In dieser Saison fühlten sich nicht wenige Fans auch ohne Poldi-Rückkehr an die Anfangstage des Ex-Nationalspielers erinnert – dank Said El Mala und dessen unbekümmerten Auftretens. Podolski will dem 19-Jährigen keine Ratschläge mit auf den Weg geben. „Ich bin keiner, der den Leuten sagt: Mach die Sachen, die ich früher gemacht habe. Jeder muss seinen Weg finden.“

Einen Wunsch hat er bezüglich El Mala allerdings schon. „Ich hoffe, dass der FC ihn für viel Geld verkauft. Weil Geld ist immer nötig“, schmunzelte Podolski in der WDR-Talkshow. Er selbst bescherte dem FC mit seinen Transfers zu Bayern München und Arsenal insgesamt 25 Millionen Euro. Bei El Mala soll die Summe noch deutlich höher ausfallen.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

DISKUTIER MIT!

Willkommen im Kommentarbereich des GEISSBLOG!
Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
11 Kommentare
Neueste
Älteste Meistbewertete