Timo Hübers wird am Samstagabend gegen Borussia Dortmund sein 17. Bundesliga-Spiel in dieser Saison verpassen. Eine gesamte Halbserie ist es nun her, dass sich der Abwehrchef des 1. FC Köln die schwere Knieverletzung zugezogen hat. Die Mannschaft selbst hat sich an die Abwesenheit bislang kaum gewöhnt.
Wenn am Samstagabend das Rückspiel zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund angepfiffen wird, wird eine komplette Halbserie zwischen den beiden Spielen liegen. 16 Partien sind damit seit der Last-Minute-Pleite im Signal-Iduna-Park absolviert. 16 Partien, in denen der FC ohne seinen Abwehrchef Timo Hübers auskommen musste.
Der 29-Jährige war in der 82. Minute nach einem Zweikampf mit Serhou Guirassy unglücklich zu Boden gegangen und hatte sich dabei praktisch einen Totalschaden im rechten Knie zugezogen. Der ehemalige Kapitän der Geißböcke wird in dieser Saison nicht mehr auf den Rasen zurückkehren. Ob er seine Karriere beim FC fortsetzen kann und wird, ist angesichts seines im Sommer auslaufenden Vertrages nach wie vor unklar.
Nur drei Siege ohne Hübers
„Im Hinspiel haben wir den wichtigsten Spieler in unserer Abwehr verloren. Durch Hübis Ausfall hat sich unser ganzes Konstrukt völlig verändert. Da sieht man seine Wichtigkeit“, blickte auch Lukas Kwasniok zwei Tage vor dem Rückspiel noch einmal auf den verheerenden Moment am 25. Oktober 2025 zurück. Wie wichtig Hübers für die Mannschaft ist, unterstreicht dabei auch eine bittere Bilanz: Seit dem Ausfall des Innenverteidigers konnte der FC lediglich drei Spiele gewinnen. Zum Vergleich: In den sieben Spielen zuvor mit Hübers holten die Kölner ebenfalls drei Siege.
Mit Hübers auf dem Platz kassierte der FC zu Saisonbeginn im Schnitt 1,4 Gegentreffer pro Partie. Ohne den Abwehrchef sind es inzwischen knapp 1,9 Gegentore. „Wir haben ein wenig gebraucht“, sagte Kwasniok. „Ich glaube aber, dass wir mit der Rückkehr einiger Spieler diese Stabilität wieder reinbekommen, ohne an offensiver Gefährlichkeit zu verlieren.“ Dabei führte der Trainer insbesondere die bevorstehende Rückkehr von Alessio Castro-Montes und Linton Maina an.
Kwasniok hofft auf Stabilität durch diese Rückkehrer
Mit dem Duo könne die Mannschaft „recht schnell wieder den nächsten Schritt machen können“, führte Kwasniok aus. Castro-Montes wird dabei nach seiner Muskelverletzung am Samstagabend auf der rechten Schiene beginnen, so viel konnte der Trainer bereits verraten. Maina ist wohl noch kein Kandidat für die Startelf, dürfte aber im Laufe des Spiels als Joker für Belebung in der Offensive sorgen sollen.

„Als Aufsteiger sind wir natürlich sehr darauf bedacht, trotzdem eine Stabilität in der Defensive hinzubekommen. Das geht manchmal zu Lasten der Offensive“, erklärte Kwasniok. Mit Castro-Montes und Maina hat der FC nun in beiden Mannschaftsteilen wieder eine Alternative mehr zur Verfügung. In der Innenverteidigung fehlt Timo Hübers als Stabilisator jedoch weiterhin.
Mehr noch: An den ersten sieben Spieltagen spielte Hübers in der Dreier-Abwehrreihe fast durchweg neben Joel Schmied. Doch auch der Schweizer wird am Samstag bereits sein elftes Spiel in dieser Saison verletzungsbedingt verpassen. Das Duo dürfte das für den FC so wichtige Rückspiel am Samstagabend unter Flutlicht einmal mehr gemeinsam von der Tribüne aus verfolgen.








Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!