Für den 1. FC Köln beginnt die heiße Saisonphase – in der Bundesliga und auf dem Transfermarkt. Im Mittelpunkt beider Entwicklungen: Said El Mala. Nun hat sich Aufsichtsrat Lionel Souque zum 19-Jährigen geäußert.
Said El Mala weilt derzeit bei der deutschen U21-Nationalmannschaft. Der Stürmer des 1. FC Köln will am Dienstag mit einem Sieg in Athen gegen Griechenland die Grundlage für die EM-Qualifikation legen. Am Freitag gegen Nordirland verpasste der 19-Jährige noch ein Tor. Am Dienstag soll es ihm gelingen.
Auch, um zu zeigen, dass Julian Nagelsmann den Youngster eigentlich hätte für die A-Nationalelf nominieren sollen. Immerhin ist El Mala der zweitbeste deutsche Torschütze in der Bundesliga. Doch aktuell setzt der Bundestrainer auf andere Spieler – was nicht nur dem FC zugewandte Experten kritisieren.
Souque: El Mala gehört in die Nationalmannschaft
Am Sonntag äußerte sich auch Lionel Souque zu Said El Mala. Der REWE-Chef und Aufsichtsratschef des 1. FC Köln plauderte im Dreierkette Talk im Reissdorf am Hahnentor über den 19-Jährigen. „Nur Undav hat in der Bundesliga mehr Tore geschossen als El Mala“, sagte Souque. „Obwohl er keine Elfmeter schießt und er beim FC nur 1300 Minuten gespielt hat. So ein Spieler ist einfach super. Er ist ein super Junge.“

Souque wollte sich zu den Gerüchten rund um El Mala nicht äußern, nachdem er im Sommer des vergangenen Jahres öffentlich gemacht hatte, dass der Club-Besitzer von Brighton & Hove Albion ihn persönlich kontaktiert hatte, damit Souque bei Sportchef Thomas Kessler ein gutes Wort für einen sofortigen Wechsel einlegen möge. Das lehnte der REWE-Chef damals ab. Ob nun wieder Bewegung in die Verhandlungen gekommen ist, wollte Souque nicht bestätigen.
Muss der FC El Mala ziehen lassen?
Was der 54-Jährige aber verriet: „Die Familie El Mala war vor zwei Wochen bei mir im Büro. Ich kenne sie gut. Das sind gute Leute.“ Welche Hintergründe dieses Treffen hatte, ließ Souque offen. Allerdings machte er klar, dass in Sachen Transfers „ich nicht der Entscheidende bin. Das alles macht Thomas Kessler. Wir müssen schauen, was im Sommer Sinn macht.“
Mit letzterem Satz, ließ Souque durchblicken, meinte er die finanziellen Bedingungen auf allen Seiten. El Mala besitzt einen Vertrag ohne Ausstiegsklausel bis 2030, auch für den Abstiegsfall. Damit hat der FC die beste Verhandlungsposition. Dennoch wissen auch die Verantwortlichen: Will der Spieler weg, muss sich der FC bewegen. Souque sagte nun: „Ob er bei uns bleiben möchte und ob wir uns das leisten können, werden wir sehen.“
Kurzum: Sollte El Mala gehen wollen und ein millionenschweres Paket auf dem Tisch legen, welches so gut ist, dass es dem FC zu einem wirtschaftlichen Quantensprung verhelfen würde, könnten die Geißböcke kaum Nein sagen. Intern hat man sich nach GEISSBLOG-Informationen darauf verständigt, dass der FC unter 40 Millionen Euro Sockelablöse nicht verhandlungsbereit ist. Ab dieser Größenordnung könnte Souques Aussage in Kraft treten: Wenn der Spieler dann gehen möchte, muss der FC ihn ziehen lassen.








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