Wagner stellt klar: „Gab für mich Problematik“ – Kuriosum vor FC-Beförderung

Verwechslungsgefahr am Geißbockheim: Cheftrainer René Wagner (li.) und Physio Christian Osebold (re.). (Foto: Bucco)
Verwechslungsgefahr am Geißbockheim: Cheftrainer René Wagner (li.) und Physio Christian Osebold (re.). (Foto: Bucco)

Noch vor Lukas Kwasnioks Entlassung beim 1. FC Köln wurde René Wagner zu Gesprächen am Geißbockheim gesichtet – vermeintlich. Wie Wagner am Dienstag klargestellt hat, handelte es sich um eine Verwechslung, die schon häufiger auftrat.

Der Trainerwechsel beim 1. FC Köln hat eine kuriose Verwechslung mit sich gebracht. Als am Sonntag über die Freistellung von Lukas Kwasniok beraten wurde, berichteten zahlreiche Medien (darunter auch der GEISSBLOG), dass neben Geschäftsführer Thomas Kessler, dem Technischen Direktor Lukas Berg sowie Kaderplaner Tim Steidten auch René Wagner am Geißbockheim vorgefahren war.

Zwar entpuppte es sich als richtig, dass der bisherige Assistent zu Kwasnioks Nachfolger befördert werden soll – Wagner selbst weilte jedoch nicht zu Gesprächen am Geißbockheim, wie er nun klarstellte: „Für Außenstehende ist das sehr lustig, für mich gab es eine Problematik, weil alle gedacht haben, dass ich Sonntag hier war.“

Am Trainerwechsel-Tag: Netflix statt Geißbockheim

Stattdessen sei er am Tag nach dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach (3:3) gemütlich frühstücken gewesen, habe auf der Couch gelegen, Netflix geschaut und mit seiner Frau „darüber gesprochen, dass im Internet steht, dass ich am Geißbockheim bin“.

Der Grund für die falschen Berichte: Wagner und Chef-Physiotherapeut Christian Osebold sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Es war Osebold, der zur Behandlung angeschlagener FC-Profis am Geißbockheim eingetroffen war.

Nicht die erste Verwechslung mit Osebold

Wagner berichtete am Dienstag: „Tatsächlich geht es meiner Frau und Oses Frau oft so, dass sie uns an der Seitenlinie nicht unterscheiden können. Das ist jetzt anscheinend auch dem einen oder anderen Reporter passiert.“

Ein Schmunzler, doch der Kwasniok-Nachfolger „möchte noch mal betonen: Wenn ich als Co-Trainer am Sonntag hier am Geißbockheim gewesen wäre, hätte ich viel falsch gemacht. Ich hatte hier gar nichts zu suchen.“ Kessler suchte erst nach der Analyse der FC-Bosse, die zu Kwasnioks Aus führte, den Kontakt mit ihm.

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