Mark Uth hat sich in der Sportschau zum größten Juwel des 1. FC Köln geäußert – mit überraschend deutlichen Worten. So steht der ehemalige Angreifer zu einem Verkauf von Said El Mala.
Said El Mala ist das beherrschende Thema rund um den Geißbockheim. Der 19-Jährige verzaubert die Liga, die Vereine stehen Schlange, und die Frage aller Fragen lautet: Bleibt er oder geht er? Nun hat sich jemand zu Wort gemeldet, der die Gefühlslage am Rhein bestens kennt.
Mark Uth, der nach seinem Karriereende als Trainee verschiedene Bereiche beim FC durchläuft, war am Freitag als Experte in der ARD Sportschau zu Gast. Dort wurde er gebeten, folgenden Satz zu vervollständigen: „Für 50 Millionen Euro sollte der FC …“ Uths Antwort kam ohne Zögern, begleitet von einem breiten Grinsen: „Said El Mala verkaufen.“
Kann sich El Mala in der Premier League durchsetzen?
Uth schob allerdings hinterher, dass Wechselgerüchte im laufenden Abstiegskampf „abmoderiert“ werden sollten – der Fokus müsse auf dem Sportlichen liegen. Zur Frage, ob El Mala in der Premier League bestehen könnte, zeigte sich Uth überzeugt: „Wenn er so weitermacht wie beim FC, dann gehe ich davon aus, ja.“
Die Option, dass El Mala dem Club noch ein weiteres Jahr erhalten bleiben könnte – etwa als Leihspieler nach einem Verkauf – stößt bei dem Ex-Profi auf Gefallen: „Das würden sich, glaube ich, alle Kölner wünschen.“ Uth selbst dabei freilich eingeschlossen. Ein Szenario, das durchaus im Raum steht und den schmerzhaften Abschied zumindest hinauszögern würde.
WM-Teilnahme: Chance durch Gnabry-Ausfall gestiegen?
Ins Schwärmen geriet Uth bei der Frage nach der Nationalmannschaft. Der Satzanfang „Der Nationaltrainer sollte Said El Mala …“ entlockte ihm zunächst nur ein langgezogenes „Boah!“ und ein breites Lächeln. Dann ließ Uth seinen Emotionen freien Lauf: „Ich bin Kölner durch und durch“, sagte der 34-Jährige und schob einen Appell an den Bundestrainer hinterher: „Und deshalb: Julian, bitte nimm ihn mit.“ Die Chancen auf eine WM-Teilnahme dürften für den Kölner Shootingstar durch die schwere Verletzung von Bayerns Serge Gnabry zumindest nicht gerade gesunken sein.
Eine WM-Teilnahme des Youngsters wäre nach dieser Saison zweifellos verdient – ob er danach allerdings noch das FC-Trikot trägt, steht in den Sternen. Die Verantwortlichen halten jedoch alle Trümpfe in der Hand. Ein Abgang ist wahrscheinlich, doch ein Interessent müsste die Schmerzgrenze des Clubs überschreiten. Diese wurde von Sportchef Thomas Kessler bewusst nicht definiert – zumindest nicht öffentlich kommuniziert. Klar ist jedoch, dass der FC seinen Ausnahmespieler nicht unter 40 Millionen Euro ziehen lassen wird.







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