Der 1. FC Köln hat Viktoria Köln eine wichtige Klausel abgekauft. Sollte Said El Mala für viel Geld den Club verlassen, könnten die Geißböcke ein zusätzliches Millionen-Plus machen.
Said El Mala und der 1. FC Köln – diese Ehe ist schon jetzt eine Erfolgsgeschichte. Und sie könnte veredelt werden, sollte der Stürmer im Sommer oder in den kommenden Jahren für viel Geld den Verein wechseln und vorher noch viele Tore schießen. Der FC jedenfalls hat dank des bis 2030 laufenden Vertrags ohne jede Ausstiegsklausel alle Trümpfe in der eigenen Hand.
Dazu kommt nun auch noch: Der FC kann den Ablösesumme für El Mala künftig praktisch vollständig behalten. Denn: Die Geißböcke haben nach GEISSBLOG-Informationen Viktoria Köln die Weiterverkaufsklausel in Höhe von zehn Prozent abgekauft. Die Bild berichtete zuerst.
FC hilft der Viktoria – Viktoria hilft dem FC
Ursprünglich war El Mala für rund 350.000 Euro von der Viktoria zum FC gewechselt. Nun erhöht sich diese Ablösesumme um weitere zwei Millionen Euro. Für diesen Betrag haben die Geißböcke der Viktoria die Klausel abgekauft und dem Nachbarn von der rechten Rheinseite finanziell geholfen. Denn: Die Viktoria hatte offenbar die finanzielle Stütze nötig, um die Lizenz für die nächste Saison in der 3. Liga zu erhalten.
Der FC half also mit einem Millionenbetrag aus, schoss einen Teil des Weiterverkaufs von El Mala schon vor und sorgte gleichzeitig dafür, dass die Viktoria auf einen weiteren Betrag verzichtet. Und das könnte durchaus klappen: Die zehn Prozent hätten auf den Betrag angerechnet werden sollen, welchen die Geißböcke bei El Mala Gewinn machen. Heißt: Ein Verkauf in Höhe von 40 Mio. Euro abzüglich der bereits gezahlten 350.000 Euro hätte zu einer Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von fast vier Millionen Euro geführt.
FC geht in Vorleistung – und kann jetzt frei handeln
Nun aber hat der FC mit den zwei Mio. Euro alle Verpflichtungen bereits abgeleistet und darf darauf hoffen, die gesamte Transfersumme für El Mala künftig selbst einzustreichen – egal wie hoch diese ausfallen wird. Sofern Sportchef Thomas Kessler also gut verhandelt und bei seiner Ansage bleibt, dass der FC unter 40 Mio. Euro nicht gesprächsbereit sein würde, könnte der FC mit diesem Viktoria-Deal ein zusätzliches Plus von mindestens zwei Mio. Euro herausgeschlagen haben.
Zur Wahrheit gehört aber auch: El Mala hatte im Sommer 2025 bereits seinen Vertrag verlängert und so eine deutliche Gehaltserhöhung kassiert. Der FC war also auch beim Spieler schon in Vorleistung gegangen. Dennoch: Der Viktoria-Deal hat für die Geißböcke nur Vorteile, das Risiko ist praktisch gleich null, denn der 19-Jährige würde im Fall eines Transfers – ob 2026 oder in den kommenden Jahren – wohl jederzeit über 20 Millionen Euro einspielen. Und damit mehr als die Summe, die der FC kassieren müsste, um die zwei Mio. Euro Vorauszahlung an die Viktoria zu rechtfertigen.







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