„Hoffe, dass er gewinnt“: Wagner verrät Wette zwischen FC-Star und Trainer

Freude pur bei Cenk Özkacar und Jakub Kaminski. (Foto: Bucco)
Freude pur bei Cenk Özkacar und Jakub Kaminski. (Foto: Bucco)

Er spielt bislang zwar lediglich auf Leihbasis für den 1. FC Köln, zeigt sich jedoch so emotional wie kaum ein anderer Profi: Cenk Özkacar hat beim 3:1-Sieg gegen Werder Bremen nicht zum ersten Mal inbrünstig gejubelt. René Wagner erklärte den Hintergrund.

Zentimeter fehlten Cenk Özkacar zum ersten Bundesliga-Tor. Seine Freude kannte dennoch keine Grenzen: Nachdem Ragnar Ache gegen Werder Bremen zum zwischenzeitlichen 2:0 für den 1. FC Köln getroffen hatte, legte der Innenverteidiger einen Jubellauf zur Trainerbank hin, umarmte erst Co-Trainer Lukas Sinkiewicz und dann René Wagner – es wirkte, als wäre er der glücklichste Mensch im Stadion.

„Sinke hat die letzten drei Wochen, in denen er bei uns ist, mit den Innenverteidigern viel am Kopfballspiel gearbeitet. Das wurde heute belohnt“, erklärte Wagner nach Abpfiff. Schließlich hatte sich Özkacar nach einem Eckball von Alessio Castro-Montes im Kopfballduell durchgesetzt und den Pfosten getroffen, anschließend staubte Ache zum 2:0 ab.

Wagner drückt Özkacar die Daumen

Was Wagner ebenfalls verriet: „Zwischen Cenk und Sinke läuft eine Wette, ob er ein Kopfballtor machen kann. Heute war es schon knapp. Ich glaube, da geht es um einiges – und ich hoffe, dass Cenk die Wette irgendwann gewinnen kann.“ Womöglich hat der jubelnde Özkacar dem Co-Trainer genau das noch einmal angekündigt.

Vor allem aber dürfte der neunmalige türkische Nationalspieler wie alle, die es mit dem FC halten, eine große Erlösung gespürt haben. „Cenk ist ein sehr aufbrausender Typ“, schmunzelte Wagner: „Er hat sich einfach für die Mannschaft gefreut – er freut sich für alle im Stadion. Cenk ist ein unfassbar positiver Mensch.“

Özkacar weiterhin Stammspieler

Zudem ist Özkacar aktuell in der Innenverteidigung gesetzt. In neun der letzten zehn Bundesliga-Spiele stand er in der Startelf. Diesen Status hat sich der von Valencia ausgeliehene 25-Jährige unter Lukas Kwasniok erarbeitet – unter Wagner setzt sich die Serie fort. „Cenk sehe ich im Moment nicht auf der Bank“, betonte der neue Cheftrainer am Sonntag. Somit deutet wohl immer mehr auf eine feste Verpflichtung Özkacars hin. Auch darüber wäre sein Jubel gewiss groß.

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