Letztes Wiedersehen mit Ex-FC-Star – oder lockt Baumgart?

Leonardo Bittencourt im Duell mit Jan Thielmann. (Foto: IMAGO / Nordphoto)
Leonardo Bittencourt im Duell mit Jan Thielmann. (Foto: IMAGO / Nordphoto)

Bereits im Dezember haben Leonardo Bittencourt und der SV Werder Bremen angekündigt, dass sich die Wege im Sommer trennen werden. Zu den Interessenten für den Ex-Star des 1. FC Köln soll unter anderem Union Berlin zählen.

Plötzlich ist er wieder gefragt: Unter Ex-Trainer Horst Steffen befand sich Leonardo Bittencourt auf dem Abstellgleis, kam in seiner Abschiedssaison beim SV Werder Bremen nicht mehr über Kurzeinsätze hinaus. Nachfolger Daniel Thioune allerdings setzt wieder auf den früheren Offensivspieler des 1. FC Köln.

Bei den vergangenen drei Bundesliga-Partien stand Bittencourt, der inzwischen im Mittelfeldzentrum und nicht mehr wie zu FC-Zeiten auf dem Flügel zu Hause ist, in der Startelf. Steffen hatte ihn nur ein einziges Mal beginnen lassen. Wohl auch deswegen hatten Werder und der 32-Jährige bereits im Dezember angekündigt, den auslaufenden Vertrag „einvernehmlich“ nicht zu verlängern.

Kein Umdenken bei Werder Bremen

Daran ändert auch Bittencourts aktuelle Rückkehr in die Stammelf nichts. „Leo hat seine Rolle gut angenommen. In dieser für uns schwierigen Situation marschiert er vorneweg. Unsere Vereinbarung bleibt aber bestehen“, sagt Lizenzbereich-Leiter Peter Niemeyer gegenüber der Bild.

Somit trifft Bittencourt, der von 2015 bis 2018 insgesamt 76-mal für den FC aufgelaufen war, am Sonntagnachmittag zum letzten Mal als Werder-Profi auf die Geißböcke. Gott sei Dank, mag man aus Kölner Sicht sagen. Denn als FC-Gegner hat der gebürtige Leipziger eine starke Bilanz, verlor mit Bremen und Hannover 96 nur eines von acht Aufeinandertreffen – es war das legendäre 1:7 mit Werder im Januar 2023.

Union Berlin mit Interesse – Bittencourt „offen für alles“

Doch ob die Partie am Sonntag auch generell das letzte Duell zwischen Bittencourt und seinem Ex-Club wird, bleibt abzuwarten. Die Deichstube berichtete zuletzt, dass mehrere Bundesligisten ihr Interesse am Routinier bekunden – darunter Union Berlin um den früheren FC-Trainer Steffen Baumgart. Clubs aus dem Ausland sollen ebenfalls ihre Fühler nach dem Mittelfeldakteur ausstrecken.

Bittencourt selbst erklärte jüngst: „Wir sind offen für alles. Aber ich verspreche: Ein Foto von mir in einem anderen Trikot wird es nicht geben, solange ich hier bei Werder bin.“ Zunächst mal will er mit den Bremern, die aktuell einen Punkt und einen Platz vor dem FC rangieren, den Klassenerhalt schaffen.

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