Der 1. FC Köln hat am Dienstag seine erste Trainingseinheit nach dem 1:1-Unentschieden beim FC St. Pauli absolviert. Dabei beginnt für René Wagner nun die Aufgabe, den passenden Ersatz für den verletzten Ragnar Ache zu finden. Zum Glück die einzige personelle Baustelle des Trainers.
Es war ein Spieltag der gemischten Gefühle für den 1. FC Köln: Durch das Remis beim FC St. Pauli ist der Vorsprung auf den Relegationsplatz immerhin bei fünf Punkten geblieben. Borussia Mönchengladbach, der Hamburger SV und Union Berlin konnten derweil keine Zähler im Abstiegskampf sammeln. Dafür siegte jedoch der VfL Wolfsburg und verkürzte den Rückstand auf den FC auf sieben Punkte. Auch Werder Bremen war siegreich und zog wieder mit den Kölnern gleich.
Unabhängig der Tabellensituation und der Ausgangslage für die verbliebenen vier Saisonspiele, war jedoch die Verletzung von Ragnar Ache das große Negativ-Ereignis am Wochenende. Der zuletzt so formstarke Angreifer wird aufgrund einer Muskelverletzung in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Trainer René Wagner wird also eine alternative Lösung für den absoluten Endspurt im Klassenerhalt finden müssen.
Keine weiteren Ausfälle vor Leverkusen
Diese Mission begann der 37-Jährige am Dienstag um 11 Uhr mit seiner Mannschaft. Nach drei freien Tagen startete am Geißbockheim die Vorbereitung auf das kommende Heimspiel gegen den Rivalen aus Leverkusen. Die gute Nachricht dabei: Abgesehen von Ache sowie den beiden langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian hat der FC keine weiteren Ausfälle zu beklagen. Auch von Sperren sind die Kölner vor dem Nachbarschaftsduell nicht betroffen, gegen St. Pauli hatte sich keiner der vorbelasteten Spieler eine Verwarnung abgeholt.
Und so trainierte der FC am Dienstagvormittag mit 23 Feldspielern und vier Torhütern. Das Quartett komplettierte Nachwuchs-Keeper Mikolaj Marutzski. Zudem waren auch Cenny Neumann, Fynn Schenten und Youssoupha Niang dabei. Von den beiden letztgenannten Angreifern dürfte sich zumindest ein Youngster Hoffnungen machen, aufgrund des Ache Ausfalls am Samstag gegen Leverkusen in den Kader zu rutschen.
Für die Kölner war die Einheit derweil eine von zwei öffentlichen Trainings vor dem Duell mit der Werkself. Am Mittwoch und Donnerstag ziehen sich die FC-Profis wieder ins Franz-Kremer-Stadion hinter verschlossene Tore zurück. Das Abschlusstraining am Freitag um 11 Uhr kann dann wieder von den Fans verfolgt werden.








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