„Nicht so stark wie in letzten Wochen“: FC verpasst Sieg beim Schlusslicht

Arian Römers traf für die U19 des 1. FC Köln in Ulm. (Foto: IMAGO / Sportfoto Rudel)
Arian Römers traf für die U19 des 1. FC Köln in Ulm. (Foto: IMAGO / Sportfoto Rudel)

Die bereits für das Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft qualifizierten A-Junioren des 1. FC Köln mussten sich am Sonntag mit einem 1:1 (1:0)-Unentschieden beim Tabellenletzten SSV Ulm begnügen. Dennoch behaupten die Geißböcke den ersten Platz in der Hauptrundengruppe.

Die Favoritenrolle war vor dem Spiel klar verteilt: Der amtierende Deutsche Meister und Tabellenführer der Hauptrundengruppe war zu Gast beim Tabellenschlusslicht. Zudem hatte die U19 des 1. FC Köln das Hinspiel mehr als deutlich mit 7:0 gegen den SSV Ulm gewonnen.  Am Ende trennten sich beide Teams mit 1:1-Unentschieden – ein Ergebnis, mit dem FC-Trainer Stefan Ruthenbeck nicht gänzlich unzufrieden war.

Ulm egalisiert Römers‘ Führungstreffer

Der FC war wie im Hinspiel zunächst das überlegene Team und hatte gute Chancen, in Führung zu gehen. Doch trotz guter Einschussgelegenheiten sorgte Arian Römers erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit seinem vierten Saisontreffer für die verdiente 1:0-Führung. Auch nach der Pause kam der FC zu weiteren Chancen, die jedoch ungenutzt blieben: Römers traf nur den Pfosten, Benjamin Ley scheiterte an der Latte des Ulmer Gehäuses.

Der FC, der nach der verletzungsbedingten Auswechselung von Kristiyan Irmiev, die Stabilität im Mittelfeld verlor, sah sich mit zunehmender Spieldauer mutigeren Ulmern gegenüber. Die Konsequenz: Nach einem Standard konnte die Kölner Abwehr den Ball nicht konsequent klären, so dass Stefan Konowalow zum 1:1-Ausgleich (73. Minute) traf – zugleich der Endstand.

Ruthenbeck „unter dem Strich nicht unzufrieden“

Meistertrainer Stefan Ruthenbeck legte nach Abpfiff im Gespräch mit dem GEISSBLOG den Finger in die Wunde: „Wir müssen das Spiel gewinnen, denn Chancen hatten wir genug. Aber wir waren nicht so stark wie in den letzten Wochen und haben einfach zu viel liegengelassen.“ Insbesondere mit der Chancenverwertung des Titelverteidigers zeigte sich Ruthenbeck nicht einverstanden: „Vor dem 1:1 müssen wir das 2:0 machen, nach dem 1:1 das 2:1, aber das haben wir nicht geschafft und deshalb haben sich die Ulmer den Punkt auch verdient.“ 

Dass die Geißböcke zumindest mit einem Punkt im Gepäck die Heimreise nach Köln antraten, stimmte Ruthenbeck dann doch halbwegs versöhnlich: „Das muss man einfach auch mal sagen: So ein Spiel kann man dann auch einmal verlieren und das haben wir halt auch nicht, weil wir in der Defensive auch gut aufgeräumt haben. Und deshalb bin ich unter dem Strich auch nicht unzufrieden.“

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