Said El Mala steht nicht im deutschen Aufgebot für die Weltmeisterschaft. Im Netz sorgt die Nicht-Berücksichtigung des Angreifers zum Teil für spöttische Reaktion. Nicht nur Fans des 1. FC Köln zeigen ihr Unverständnis.
Die Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann, auf Said El Mala bei der Weltmeisterschaft zu verzichten, sorgt in den sozialen Netzwerken für reichlich Diskussionen. Nicht nur unter FC-Fans stößt die Nicht-Nominierung von El Mala auf Unverständnis – und teilweise auf deutliche Kritik. Mehrere Nutzer bezeichneten die Entscheidung als „skandalös“, andere sprachen von einer „komplett verrückten“ und zum Teil nicht nachvollziehbaren Personalie.
Einige Nutzer verwiesen dabei auf El Malas starke Rückrunde, seine Torquote und die Konstanz des 19-Jährigen. Aus ihrer Sicht hätte sich der Offensivspieler seine WM-Nominierung mit seinen Leistungen verdient – speziell im Vergleich zu den Leistungen anderer berücksichtigter Spieler. So schreibt ein Nutzer beispielsweise: „Wir haben einen 19-Jährigen, der grade völlig durch die Decke geht, hochmotiviert ist, der zweitbeste deutsche Scorer in der Liga, als Stürmer und Flügel spielen kann, wohl für >50 Mio. geht und all das bei nem schwachen Team und wir nehmen ihn nicht mit. Kannst du keinem erzählen.“ Ein anderer kommentiert süffisant: „Anscheinend zu schlecht für die Nationalmannschaft.“
Die Netz-Reaktionen in der Übersicht
Kein Leistungsprinzip unter Nagelsmann?
Weitere User stellen dabei das Leistungsprinzip unter Bundestrainer Julian Nagelsmann in Frage. Ein Nutzer sieht angesichts der Kader-Entscheidungen gar den Erfolg der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Gefahr und schreibt: „Ich ahne Schlimmes.“
Verwunderung über Nagelsmann-Begründung
Auch über die Begründung für das WM-Aus von El Mala wurde sich von einigen Fans doch zumindest stark gewundert. „El Mala nicht dabei, weil JN: Heatmap von Köln zu nah am eigenen Tor! Was ist das für eine Begründung“, schreibt ein Nutzer. Ein weiter User kommentiert: „Said kann zu gut kontern. Deshalb ist er raus. Aha.“ Nagelsmann hatte am Donnerstag erklärt, El Mala passe „zu der Spielidee von Köln sehr gut. Wir müssen dann überprüfen, ob er in unsere Spielidee, bei unserer Angriffshöhe, auch passt. Wenn man die Heatmap aus Köln sieht, ist die schon sehr nah am eigenen Tor, er hat da viel Konterraum.“ Für mögliche Kontersituationen habe Nagelsmann stattdessen Maxi Beier von Borussia Dortmund nominiert.
Einige Nutzer zeigen Verständnis für Entscheidung
Einige Nutzer können die Entscheidung jedoch auch nachvollziehen. „El Mala guter Mann aber ohne Internationale Erfahrung. Lass die Jungs sich mal in Ruhe entwickeln“, schreibt ein User bei X. Ein anderer merkt an, dass El Mala „noch nie ein Tor aus dem eigenen Ballbesitz heraus geschossen“ hätte und nichts „selber kreieren“ könne.
FC spendet Trost
Der 1. FC Köln selbst fand immerhin kurz nach Bekanntwerden des offiziellen Kaders tröstende Worte für seinen Spieler. „Lieber Said, Deine Zeit im DFB-Team wird kommen. 18 Scorer-Punkte in Deiner ersten Bundesliga-Saison sprechen für sich. Darauf kannst Du sehr stolz sein und wir sind es auch“, schrieb der Club auf X.








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