Die Transferplanungen beginnen beim 1. FC Köln nach dem Klassenerhalt Fahrt aufzunehmen – und wie so oft tauchen dabei bekannte Namen auf. Rund um das Geißbockheim halten sich zuletzt hartnäckig Gerüchte um mehrere Ex-FC-Profis.
Wenn das Transferfenster in der Bundesliga vor der Tür steht, dauert es meist nicht lange, bis beim 1. FC Köln vertraute Namen auftauchen. Gerade in diesem Jahr, in dem die Verantwortlichen mehrere Baustellen im Kader schließen müssen, kursieren bereits früh zahlreiche Gerüchte um ehemalige FC-Profis. Drei Namen tauchen dabei besonders regelmäßig auf: Salih Özcan, Sebastiaan Bornauw und Ellyes Skhiri.
Vor allem um Salih Özcan nahm das Thema zuletzt wieder Fahrt auf. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet von ersten Gesprächen zwischen dem Mittelfeldspieler und seinem Heimatverein. Özcan verlässt Borussia Dortmund im Sommer ablösefrei und würde damit grundsätzlich in das Profil eines erfahrenen Bundesliga-Spielers passen, der den FC sofort verstärken könnte. Gleichzeitig würde eine Rückkehr auch emotional Sinn ergeben: Der gebürtige Kölner stammt aus der FC-Jugend, kennt den Verein und hatte sich vor seinem Wechsel nach Dortmund zu einer wichtigen Stütze entwickelt.
Bornauw bleibt in Leeds außen vor
Etwas komplizierter ist die Situation bei Sebastiaan Bornauw. Bereits im Winter stand der Innenverteidiger kurz vor einer Rückkehr nach Köln. Aufgrund zahlreicher Ausfälle in der Defensive von Leeds United kam die Freigabe letztlich jedoch nicht zustande. Komplett vom Tisch scheint das Thema aber nicht zu sein. Bornauw spielte in der Rückrunde sportlich kaum eine Rolle und kam zwischen Ende Februar und Anfang Mai auf keinen einzigen Einsatz. Da der FC in der Innenverteidigung weiterhin nach Verstärkungen sucht, könnte das Thema nun erneut aufkommen.
Und dann wäre da noch Ellyes Skhiri. Nach GEISSBLOG-Informationen kann sich der Tunesier eine Rückkehr grundsätzlich gut vorstellen. Konkrete Gespräche sollen bislang allerdings nicht stattgefunden haben. Skhiri besitzt bei Eintracht Frankfurt noch einen Vertrag bis 2027 und würde entsprechend Ablöse kosten. Zudem ist aktuell weder bei der Eintracht noch beim FC die Trainer-Frage für die kommende Saison geklärt, wenngleich man dem inzwischen 31-Jährigen unabhängig davon in Hessen wohl keine Steine in den Weg legen würde.
Spieler passen zu den FC-Baustellen
Auffällig ist dabei vor allem eines: Alle drei Namen passen in unterschiedliche Baustellen des FC-Kaders. Özcan könnte das Zentrum verstärken und sowohl auf der Sechs als auch auf der Acht spielen. Bornauw würde die Defensive stabilisieren und Skhiri die Lücke schließen, die der Abgang von Eric Martel hinterlässt. Wohl auch deswegen tauchen die Namen immer wieder im Zusammenhang mit dem FC auf.
Die Frage ist allerdings auch, ob der FC in diesem Sommer tatsächlich den Blick stärker in die Vergangenheit richten will – oder lieber neue Gesichter für den nächsten Entwicklungsschritt holt. Denn reizvoll klingen Rückholaktionen von bereits erfolgreichen Spielern zwar meistens. Funktionieren tun sie jedoch längst nicht immer.








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