Bleibt El Mala? Ein Traum für die Fans, eine Chance für den FC und seinen Star

Said El Mala gejagt von den Spielern des FC Bayern München.
1. FC Köln: Spielt Said El Mala auch im nächsten Jahr mit dem FC gegen Bayern? Die Chancen steigen! Foto: imago/Eibner

Die Zukunft von Said El Mala steht weiter in den Sternen, der 1. FC Köln plant nun mit dem 19-Jährigen zum Trainingsauftakt im Juli. Die Chancen auf einen Verkauf sinken. Bleibt er also wirklich? Es wäre ein Traum für die Fans und eine Chance für Club und Spieler.

Ein Kommentar von Alexander Haubrichs

Dass Said El Mala als außergewöhnliches Fußball-Talent auf dem Transfermarkt attraktiv ist, steht außer Frage. Nach Brighton Hove & Albions Offerte legte der FC Brentford eine Schippe drauf, sicherte sich die Zusage des 1. FC Köln, doch das El-Mala-Lager sagte überraschend doch noch ab. Ein Schlag ins Kontor, auch für die Planungen von FC-Sportchef Thomas Kessler.

Jetzt ist guter Rat teuer. Richtig teuer. Nachdem sich bereits zwei Clubs aus dem Mittelfeld der Premier League trotz intensiver Bemühungen die Zähne an dem Deal ausgebissen haben, dürfte die Zahl der Bewerber sinken. Zumal Said El Mala in Deutschland eine Ausnahmeerscheinung sein mag – international gibt es Spieler dieser Kategorie allerdings reichlich.

Deutsche Lösung ist nicht in Sicht

Eine „deutsche“ Lösung ist in weiter Ferne. Bei Bayern-Sportchef Max Eberl – in Mönchengladbach noch Manager, als El Mala bei der U15 aussortiert wurde – steht der Kölner offenbar nicht hoch im Kurs, Borussia Dortmund und RB Leipzig sind nicht bereit, die Summen aufzurufen, für die Kessler zum Telefonhörer greifen würde.

Und nun? Jetzt wird es zunehmend wahrscheinlicher, dass der 19-Jährige auch in der neuen Saison für den 1. FC Köln die Schuhe schnürt. Für die Fans ein absoluter Traum, denn El Mala wäre der Hoffnungsträger, das Gesicht einer sonst wild durcheinandergewirbelten Truppe ohne wirkliches Gesicht.

Coach René Wagner will El Mala weiterentwickeln

Für den 1. FC Köln und den Spieler wäre es eine große Chance: Immer noch hat der 13-Tore-Mann genügend Luft nach oben, um beim FC die nächste Stufe seiner Entwicklung zu machen. Athletisch und taktisch könnte El Mala ein weiteres Jahr am Geißbockheim gut tun. Coach René Wagner soll schon intern kommuniziert haben, dass er liebend gerne den Weg mit dem Ausnahmeangreifer eine weitere Saison gehen würde und mit ihm an Stärken wie Schwächen gleichermaßen arbeiten will. El Mala könnte in eine neue Rolle in Köln Hinwachsen: Als Führungsspieler, als Gesicht, vielleicht sogar als Kapitän?

Sollte keine Bewegung mehr in die Causa El Mala kommen, wäre es auch möglich, dass man die Zusammenarbeit vertraglich noch einmal auf eine neue Ebene stellt: Der FC könnte ihm eine feste Ausstiegsklausel zwischen 60 und 80 Millionen Euro für den nächsten Sommer im Gegenzug und eine Erhöhung der Bezüge in Aussicht stellen. Durch die Marketingerlöse und Trikotverkäufe, die El Mala garantieren würde, könnte sich das quasi von selbst finanzieren.

Beide Seiten könnten profitieren

Noch ist es früh im Transferfenster und ein Wechsel von Said El Mala weiter möglich. Doch sollten sich die Parteien für eine weitere Zusammenarbeit einigen, könnten am Ende sowohl Spieler und 1. FC Köln profitieren. Und für die Fans würde ohnehin ein Traum wahr werden.

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