Fynn Schenten legte bei den Profis des 1. FC Köln einen Blitzstart hin, musste dann aber Rückschläge einstecken. Wie geht es für den Youngster in der nächsten Saison weiter?
Er war der große Gewinner des Winter-Trainingslagers des 1. FC Köln in Spanien. Als Lukas Kwasniok die Mannschaftsaufstellung der Geißböcke für das erste Pflichtspiel des Jahres beim 1. FC Heidenheim verkündete, stand nicht etwa Said El Mala im FC-Angriff zu Beginn auf dem Rasen, sondern Fynn Schenten.
Nun darf freilich darüber spekuliert werden, ob Kwasniok mit dieser Maßnahme eher ein Zeichen setzen wollte. Schenten jedoch wurde für starke Monate in der U19 ebenso belohnt wie für seine mutigen Trainingsleistungen bei den Profis, wo er erst Mitte Dezember erstmals hatte mitwirken dürfen. Der 18-Jährige hatte immerhin den FC in der Youth League bis ins Sechzehntelfinale geschossen.
Wohl kein Platz im Profi-Kader
Und so durfte Schenten in Heidenheim von Beginn an auflaufen und kam auch in sechs weiteren Partien unter Kwasniok zum Einsatz, ehe Letzterer seinen Hut nehmen musste. Kwasniok-Nachfolger René Wagner allerdings setzte fortan nicht mehr auf Schenten und gab diesem in Absprache mit U21-Trainer Evangelos Sbonias und U19-Coach Stefan Ruthenbeck wieder regelmäßige Spielzeit im FC-Unterbau.
Nach GEISSBLOG-Informationen wird dies auch in der kommenden Saison so bleiben. Zumindest spielt Schenten in den Kaderplanungen der Profis für 2026/27 erst einmal keine Rolle. Die Geißböcke wollen sich im Angriff in der Spitze verstärken und im Zentrum sowie rechts potenzielle Startelf-Kandidaten verpflichten. Schentens Chancen auf Spielzeit wären dann weiterhin sehr gering.
Sprung in die Bundesliga noch zu groß
Was nicht bedeuten soll, dass der FC den Youngster intern nicht schätzt. Im Gegenteil sucht man nun für den 18-Jährigen die bestmögliche Lösung. Diese könnte zwar in der U21 und damit in der Regionalliga liegen. Allerdings haben die diversen Leihen von Talenten in den letzten Jahren gezeigt, welch großen Sprung ein Spieler machen kann, wenn er ein Jahr bei einem anderen Club spielt und dort das Vertrauen geschenkt bekommt.
Daher sucht der FC nach GEISSBLOG-Informationen nach einem potenziellen Leih-Club für Schenten. Finden die Geißböcke einen solchen mit einem Trainer, der voll auf Schenten setzen würde, wäre der FC bereit den Youngster in Absprache mit dessen Familie für ein Jahr zu verleihen. Wenn nicht, würde diese Aufgabe der Weiterentwicklung Sbonias und seinem U21-Trainerteam zufallen. Aktuell jedoch, und das wurde auch noch einmal im U19-Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen die TSG Hoffenheim klar, ist der Sprung für Schenten in die Bundesliga noch zu groß.








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