Der 1. FC Köln hat ein Angebot von Borussia Dortmund für Said El Mala abgelehnt. Die Premier League soll derweil aus dem Rennen sein. Dafür gibt nun ein italienischer Top-Club Gas.
Nach GEISSBLOG-Informationen hat die AS Rom beim 1. FC Köln ihr Interesse an Said El Mala hinterlegt. Der italienische Champions-League-Teilnehmer (wurde Tabellen-3. in der abgelaufenen Saison) sucht nach einem schnellen, dribbelstarken Linksaußen und ist offenbar bereit, deutlich mehr zu bezahlen als Borussia Dortmund.
Der BVB war mit einem Angebot beim FC gescheitert, welches weit unter den geforderten 50 Millionen Euro lag. Die Roma hingegen scheint bereit, für einen neuen Linksaußen über 40 Mio. Euro zu zahlen. Zumindest hat die AS auch den Frankfurter Jean-Mattéo Bahoya auf dem Zettel und den 21-Jährigen laut italienischen Medienberichten mit rund 45 Mio. Euro taxiert.
England bei El Mala aktuell nicht hoch im Kurs
Interessant: Der Franzose ist 15 Monate älter als El Mala und blickt auf zweieinhalb Jahre in der Bundesliga zurück, während El Mala beim FC erst in sein zweites Erstliga-Jahr geht. Doch Bahoya hat bei Eintracht Frankfurt in 59 Bundesliga-Spielen erst fünf Tore erzielt und sieben weitere vorbereitet, während El Mala bekanntlich in nur 34 Spielen schon auf 13 Tore und fünf Vorlagen kommt.
Die Frage ist nun: Wohin könnte es El Mala ziehen? Wo sieht sich der Spieler selbst? Wo sieht in die Familie? Nach GEISSBLOG-Informationen hat El Mala aktuell Zweifel, ob England in diesem Sommer schon der richtige Schritt für ihn wäre, zumal Bruder Malek kaum Chancen hätte, in UK ein Arbeitsvisum zu erhalten. Die Brüder tun sich mit dem Gedanken an eine örtliche Trennung aktuell aber noch schwer.
Rom kann mit der Champions League werben
Nur ein Top-Club könnte Said wohl noch von einem sofortigen Schritt in die Premier League überzeugen. Die Bundesliga hingegen lässt nicht viele Optionen zu: Der BVB ist nicht bereit auch nur annähernd die Kölner Forderungen zu erfüllen. RB Leipzig muss auf den Verkauf von Yan Diomande warten, ehe es weitere Entscheidungen trifft. Der FC Bayern zeigt aktuell kein gesteigertes Interesse.
Mit England womöglich aus dem Rennen und mit der Bundesliga finanziell nicht darstellbar, könnte die Serie A mit der AS Rom zu einer interessanten Alternative werden. Der Hauptstadt-Club kann mit der Champions League werben, zudem mit dem Ziel, nach 2001 endlich wieder die Meisterschaft nach Rom zu holen. Das letzte Wort im El-Mala-Poker ist also längst nicht gesprochen. Fünfeinhalb Wochen ist der Transfermarkt noch geöffnet – und so mancher internationale Top-Club dürfte wohl noch mal bei dem 19-Jährigen und dem FC vorfühlen.







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