Ellyes Skhiris Wechsel zum 1. FC Köln rückt offenbar näher. Der Tunesier reist nicht mit Eintracht Frankfurt ins Trainingslager – ist stattdessen für Gespräche freigestellt. Womöglich stößt Skhiri doch schon in Kitzbühel zur Mannschaft von René Wagner.
Ist das der entscheidende Schritt bei der Suche nach dem neuen Mittelfeldchef des 1. FC Köln? Am Montag kehrte Wunschkandidat Ellyes Skhiri nach seinem WM-Urlaub zu Eintracht Frankfurt zurück, um die Saisonvorbereitung aufzunehmen (der GEISSBLOG berichtet). Wenige Tage später nimmt sein Abschied von den Adlern konkrete Formen an.
Wie die Eintracht am Donnerstagnachmittag verkündete, reist Skhiri nicht mit ins Trainingslager nach Grassau. In einer Mitteilung der Hessen hieß es zunächst: „Ellyes Skhiri ist für Gespräche mit einem anderen Club freigestellt.“ Kurz darauf wurde dieser entscheidende Satz geändert, Skhiri sei für „Gespräche mit anderen Clubs freigestellt“. Plural – mehrere Interessenten also.
1. FC Köln vor Doppelschlag fürs Mittelfeld
Fakt ist: Skhiri befindet sich in Gesprächen mit dem 1. FC Köln. Sein Comeback bei den Geißböcken wird nach GEISSBLOG-Informationen wahrscheinlicher. Nach wie vor gibt es noch vertragliche Details zu klären, der Mittelfeldstratege muss für seine Rückkehr bekanntlich ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen. Doch dem Vernehmen nach ist eine Einigung in Reichweite. Darüber berichtet in Frankfurt auch der Hessische Rundfunk.
So ist es durchaus möglich, dass René Wagner während des Trainingslagers in Kitzbühel (24. bis 31. Juli) gleich zwei Mittelfeld-Zugänge integrieren kann. Der mittlerweile genesene Paul Okon-Engstler wurde am Donnerstag zum Medizincheck erwartet, seine Verpflichtung dürfte zeitnah bekannt gegeben werden. Skhiri könnte als fünfter Zugang folgen. Sein Vertrag in Frankfurt läuft noch bis 30. Juni 2027, die Eintracht soll eine Ablöse zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro fordern.
Es wäre sein zweites Engagement am Geißbockheim. Zunächst aus Montpellier verpflichtet, bestritt der Tunesier von 2019 bis 2023 insgesamt 133 Pflichtspiele für den FC. Anschließend wechselte er ablösefrei zur Eintracht – auf dem Höhepunkt seiner Leistungskurve. Nach einer komplizierten letzten Saison in Frankfurt und einer noch enttäuschenderen WM will er nun wohl am Geißbockheim wieder in die Spur finden. Loses Interesse gab es auch aus seinem Geburtsland Frankreich.








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