Foto zeigt Transfer-Treffen: Medizincheck, aber wohl kein Doppelwechsel

Fynn Schenten spielte für den 1. FC Köln bislang siebenmal in der Bundesliga. (Foto: IMAGO / HMB-Media)
Fynn Schenten spielte für den 1. FC Köln bislang siebenmal in der Bundesliga. (Foto: IMAGO / HMB-Media)

Roda Kerkrade zeigt Interesse an Fynn Schenten und Elias Bakatukanda. Während das Sturmtalent des 1. FC Köln unmittelbar vor einem Wechsel in die Niederlande steht, gilt eine Leihe des Innenverteidigers zum zweifachen Pokalsieger als eher unwahrscheinlich.

Transferzeit ist häufig auch Rätselzeit. Und so rätselten die Fans von Roda Kerkrade zuletzt, welcher Fynn zum niederländischen Zweitligisten wechseln könnte. Inzwischen ist klar: Es handelt sich um Fynn Schenten, der den 1. FC Köln in diesem Sommer auf Leihbasis verlassen soll.

Los ging das Rätseln mit einem auf Instagram aufgetauchten Foto. Zu sehen ist eine Anzeigetafel im Parkstad Limburg Stadion, Rodas Heimspielstätte. Darauf der Schriftzug: „Welcome Fynn“. Nach GEISSBLOG-Informationen war damit tatsächlich Schenten gemeint.

Technischer Direktor bestätigt Interesse an Schenten

Allerdings wurde mit „Welcome Fynn“ noch keine Präsentation des Kölner Stürmers vorbereitet. Schenten wurde zunächst lediglich zu Gesprächen mit dem niederländischen Traditionsclub begrüßt, hat sich die Gegebenheiten vor Ort angeschaut.

Robbie Servais, Rodas Technischer Direktor, hat gegenüber De Nieuwe Ster inzwischen bestätigt, dass Kerkrade eine Verpflichtung des 18-Jährigen anstrebt. Der niederländische Journalist Niels Dijkhuizen berichtete am Samstag von einer Einigung zwischen Schenten und Roda. Der obligatorische Medizincheck ist laut dem Express für Montag angesetzt. Nach GEISSBLOG-Informationen gibt es zuvor noch finale Details zu klären.

Schenten (FC-Vertrag bis 2030) hatte sich zuletzt bekanntlich gegen eine Leihe zu Viktoria Köln entschieden, wobei sich der U19-Meister von 2025 auch in Höhenberg die Gegebenheiten angeschaut und mit den Verantwortlichen gesprochen hatte. Nun zieht es ihn – wohl ohne Kaufoption – an die deutsch-niederländische Grenze.

Roda Kerkrade auch an Bakatukanda interessiert

Ebenfalls mit Roda Kerkrade in Verbindung gebracht wird Elias Bakatukanda, der anders als Schenten mit den FC-Profis ins Trainingslager nach Kitzbühel gereist ist. De Nieuwe Ster berichtet, dass auch der zuletzt an Blau-Weiß Linz verliehene Innenverteidiger weit oben auf dem Wunschzettel des Zweitligisten stehen soll.

Elias Bakatukanda beim SUP-Polo in Kitzbühel. (1. FC Köln/Henrik Steinert)
Elias Bakatukanda beim SUP-Polo in Kitzbühel. (1. FC Köln/Henrik Steinert)

Im Fall von Bakatukanda ist ein Wechsel zu Roda nach GEISSBLOG-Informationen allerdings weitaus unwahrscheinlicher als bei Schenten. Eine Leihe gilt schon aus finanziellen Gründen als schwer umsetzbar und nach eineinhalb Jahren in der österreichischen Bundesliga dürfte Bakatukanda (FC-Vertrag bis 2028) eine höherklassige Leihstation anstreben.

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