„Habe Blut geleckt“: FC bestätigt Stürmer-Abgang

Fynn Schentens Leihe ist perfekt. (Foto: Roda Kerkrade)
Fynn Schentens Leihe ist perfekt. (Foto: Roda Kerkrade)

Fynn Schenten wechselt wie erwartet zu Roda Kerkrade. Der Stürmer des 1. FC Köln wird für eine Saison in die niederländische 2. Liga verliehen. Die Stimmen zum Transfer.

Keine Überraschung mehr, aber nun offiziell: Fynn Schenten läuft in der kommenden Saison für den niederländischen Zweitligisten Roda Kerkrade auf. Am Dienstag hat der 1. FC Köln die Leihe des Sturmtalents bestätigt. Schenten geht ohne Kaufoption.

„Eines unserer Ziele ist es, möglichst viele Spieler aus der FC-Akademie in die Profimannschaft zu integrieren. Fynn hat diesen Sprung in der vergangenen Saison punktuell schon geschafft und sein Potenzial gezeigt“, sagt Lukas Berg, der Technische Direktor des FC, und blickt voraus: „Nun soll über die Leihe der nächste Entwicklungsschritt erfolgen. Diese Perspektive haben wir frühzeitig mit ihm besprochen. Mit Roda Kerkrade haben wir einen passenden Club gefunden, wo er sich einerseits heimatnah, aber dennoch in einem neuen Umfeld beweisen und durchsetzen muss, um die nächsten Schritte in seiner Entwicklung zu machen.“

Erst U19-Meister, dann Bundesliga-Debüt

Der in Bonn aufgewachsene Schenten wechselte im Alter von acht Jahren vom SV Wachtberg ans Geißbockheim, durchlief anschließend sämtliche Nachwuchsteams des FC. Das klare Highlight: 2025 feierte er mit den A-Junioren den Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Im Finale gegen Bayer Leverkusen stand der Angreifer als jüngerer Jahrgang in Stefan Ruthenbecks Startelf.

In der vergangenen Saison avancierte Schenten dann mit 19 Treffern in 25 Pflichtspielen zum absoluten Torjäger der U19. In der Youth League traf er sechsmal in fünf Partien. Die Belohnung waren sieben Bundesliga-Einsätze unter Lukas Kwasniok. Der Ex-FC-Coach nahm den Blondschopf mit ins Winter-Trainingslager nach Spanien und warf ihn dann zum Jahresstart in Heidenheim direkt ins kalte Wasser.

Schenten will „gestärkt ans Geißbockheim zurückkehren“

Dennoch wurde im Hintergrund bereits über eine Leihe gesprochen – schon als Schenten im Januar seinen ersten Profivertrag unterschrieb, beim FC langfristig bis 2030 verlängerte. In Köln startete der 18-Jährige zuletzt bei der U21 in die Saisonvorbereitung, in Erwartung eines Wechsels. Schenten sprach mit mehreren Clubs, darunter auch Viktoria Köln, und entschied sich nun für Roda Kerkrade.

„Ich habe in der vergangenen Saison Blut geleckt. Die Einsätze bei den Profis und insbesondere im RheinEnergieStadion waren ein erster Schritt, aber ich möchte mich natürlich dauerhaft auf diesem Niveau etablieren. Ich weiß, dass ich dafür noch Schritte in meiner Entwicklung gehen muss, will die Aufgabe in Kerkrade zu 100 Prozent annehmen und dann in einem Jahr gestärkt ans Geißbockheim zurückkehren“, erklärt Schenten seinen Plan.

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