Gelungener Saisonstart für die A-Junioren des 1. FC Köln: Die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck hat am Sonntag in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 2:1 (2:1) beim Nachwuchs des VfL Bochum gewonnen. Zum Matchwinner avancierte Benjamin Ley mit zwei Treffern.
Es war der Kracher zum Start in den DFB-Pokal der Junioren: Der VfL Bochum, in der Vorsaison noch im Halbfinale des Wettbewerbs, empfing auf heimischen Rasen den 1.FC Köln, den Vize-Meister der zurückliegenden Spielzeit. Nachvollziehbar, dass beide Trainer vor dem Spiel gehörigen Respekt voreinander hatten und unisono von einem Spiel mit „Halbfinalcharakter“ sprachen.
Und in der Tat entwickelte sich ein hart umkämpftes Erstrunden-Match: Der FC war zwar im ersten Durchgang tonangebend, ging auch hochverdient in Führung, musste am Ende dann aber doch noch um den Einzug in die nächste Pokalrunde zittern.
Tore und Hightlights
15. Minute: Der perfekte Start für die Geißböcke: Mit einem gut getimten Ball in die Schnittstelle der Bochumer Abwehrkette wurde Kapitän Benjamin Ley in Szene gesetzt, der sich mit dem Rücken zum Tor drehte und aus acht Metern zur Kölner 1:0-Führung traf. Die Gastgeber reklamierten lautstark eine Abseitsposition, doch der Treffer zählte.
24. Minute: Die jungen Geißböcke übernahmen nun sichtbar das Kommando auf dem Feld und Ley legte nach: Ein Schuss des Antreibers im Mittelfeld aus der zweiten Reihe wurde noch abgefälscht und landete neben dem Pfosten zum 2:0 in den Maschen des Bochumer Kastens.
35. Minute: Fast das 3:0 für die Ruthenbeck-Truppe! Außenstürmer Luca Mijatovic zog mit Tempo nach innen und ließ seinen Gegenspieler ins Leere rutschen. Der Abschluss landete an der Latte.
44. Minute: Kurz vor der Pause dann doch der Anschlusstreffer für die nun langsam mutiger werdenden Bochumer. Der früh eingewechselte Siyeong Yang traf am machtlosen FC-Keeper Jakob Esser vorbei zum 2:1 – zugleich der Pausenstand.
77. Minute: Die Kicker vom „Talentwerk“ kamen mit mehr Schwung aus der Kabine und kamen in der Folge zu ein einigen Halbchancen, die jedoch ungenutzt blieben. Dann wütende Proteste der Bochumer: Stürmer Reschke wurde gehalten und fiel bei einem Zweikampf im Strafraum. Der Unparteiische entschied: Kein Elfmeter!
83. Minute: Fast der Ausgleich! Die FC-Abwehr behinderte sich gegenseitig, doch die Bochumer Salamone, auffälligster Akteur des VfL, und Isbruch verpassten aus spitzem Winkel knapp.
90.+3. Minute: Die Gastgeber warfen nun alles nach vorne, so dass der FC ein um das andere Mal viel Platz zum Kontern hatte. Kevin Ekweribe hatte die Entscheidung auf dem Fuß, zielte jedoch weiter über das Tor.
90.+4. Minute: Mit der letzten Aktion der regulären Spielzeit kamen die Bochumer fast doch noch zum Ausgleich: Wieder war es Salamone, der den Ball schon an FC-Torwart Esser vorbeispitzelte, aber auf der Linie rettete der FC im allerletzten Moment.
Personal
Esser – Markoski, Eichie, Loulouga Mbome II, Tampier Eken – Völp, Ley, Nikolic (Jan Colles, 64.) – Ekweribe, Mijatovic (Erdogan, 64.), Eggers (Esposito, 64.)
Das sagt Trainer Stefan Ruthenbeck:
„Wir haben eine wirklich starke erste Halbzeit gespielt und mussten eigentlich höher führen. Dass es dann im zweiten Durchgang noch einmal eng wird, war klar, weil die Bochumer dann alles nach vorne geworfen haben. Da haben wir uns nicht ganz so schlau angestellt. Wir haben zwar gut dagegengehalten, aber unsere Möglichkeiten zu simpel liegengelassen. Trotzdem war es mit Blick auf die gesamten 90 Minuten gesehen ein verdienter Sieg.“







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