Für die Frauen des 1. FC Köln ist es Zeit für die ersten drei Punkte der neuen Saison der Bundesliga – und das vor heimischer Kulisse im Flutlichtspiel gegen die TSG Hoffenheim.
Nach der Auftaktniederlage in Frankfurt steigt für den 1. FC Köln am Freitagabend das erste Heimspiel im Franz-Kremer-Stadion in dieser Saison. Mit Hoffenheim als Tabellenvierter der Vorsaison wartet direkt ein echter Gradmesser: Gegen Namen wie diese gilt es für die Kölnerinnen in dieser Saison zu bestehen, um den eigenen Anspruch, besser als in der Vorsaison zu sein, zu bestätigen.
Hoffenheim gastiert direkt doppelt
Hoffenheim macht daraus am Wochenende gleich einen Doppelspieltag in Köln: Nicht nur die Frauen empfangen die TSG am Freitagabend, auch die Männer haben einen Tag später die Hoffenheimer zum Bundesliga-Auftakt im RheinEnergieStadion zu Gast. Ein Sechs-Punkte-Wochenende wäre für den FC ein rundum perfekter Heimauftakt in die neue Bundesliga Saison.
„Wir haben uns in Frankfurt in der zweiten Halbzeit gesteigert. Wenn wir darauf aufbauen, dann bin ich mir sicher, dass wir gegen Hoffenheim unsere ersten drei Punkte holen werden.“
Beke sterner, außenverteidigerin
Vor dem Fluchtlichtspiel gehen zunächst sowohl die FC-Frauen als auch die TSG-Frauen mit einer Auftaktpleite in die Partie. Die Kölnerinnen verloren ihr erstes Saisonspiel in Frankfurt mit 0:2. Die Hoffenheimerinnen unterlagen zu Hause knapp dem Aufsteiger VfB Stuttgart mit 1:2. Entsprechend wollen beide Mannschaften am zweiten Spieltag endlich siegen.
Beke Sterner über Auftaktniederlage und Ziele
Rechtsverteidigerin Beke Sterner blickt trotz der Niederlage in Frankfurt zuversichtlich auf die Aufgabe: „Wir haben uns in Frankfurt in der zweiten Halbzeit gesteigert. Wenn wir darauf aufbauen, dann bin ich mir sicher, dass wir gegen Hoffenheim unsere ersten drei Punkte holen werden.“ Den Auftritt ihrer Gegnerinnen hat der FC analysiert. „Die TSG ist eine Mannschaft die schnell nach vorne spielt, aber ich glaube, das können wir auch für uns nutzen.“
Sterner ist erst zu dieser Saison vom Absteiger SGS Essen nach Köln gewechselt und wartet gegen Hoffenheim auf ihr erstes Bundesliga-Heimspiel im FC-Trikot. Die 23-jährige kann als junge Spielerin bereits 109 Bundesligaeinsätze verzeichnen und damit aus Erfahrung sprechen. In Frankfurt stand die bissige und schnelle Rechtsverteidigerin die vollen 90 Minuten auf dem Platz und lieferte nach einer guten Vorbereitung eine ordentliche Leistung ab.
Flutlichtspiel und Hoffnung auf den ersten Dreier
Hinsichtlich der laufenden Bundesliga und Saisonziele blickt Sterner auf eine spannende Spielzeit – betont aber auch das Spannungsfeld am Ligastart. „Vor allem in den ersten Spielen weiß man nie, wo man steht. Ich glaube, dass dieses Jahr die ganze Liga sehr spannend wird und sehr eng. Das pusht den Frauenfußball und die Bundesliga auch nochmal weiter nach oben.“
Wo der 1. FC Köln in dieser engen Liga steht, zeigt sich schon am Abend: Um 18:30 Uhr wird im Franz-Kremer-Stadion angepfiffen, unter Flutlicht wollen die Kölnerinnen den ersten Heimsieg der Saison einfahren. Auf einige Spielerinnen muss Trainerin Britta Carlson allerdings verzichten. Verletzungsbedingt fehlen Julia Schiffarth, Anna-Lena Stolze, Irina Fuchs, Laureta Elmazi sowie Paula Hoppe.







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