Die Zukunft von Said El Mala ist weiterhin eines der meistdiskutierten Themen in Fußball-Deutschland. Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus meint: Borussia Dortmund sollte auf die Forderungen des 1. FC Köln eingehen und den Transfer durchziehen.
Der Poker um Said El Mala geht womöglich in die finale Runde. Zeitnah wird ein weiteres Angebot von Borussia Dortmund erwartet, das dem 1. FC Köln laut Sky rund 50 Millionen Euro einbringen könnte. Wobei die Gesamtsumme nur über realistische Boni erreichbar sei. Eigentlich, so heißt es immer wieder, fordern die Geißböcke eine fixe Ablöse von 50 Millionen Euro.
Geht es nach Lothar Matthäus, sollte der BVB den Deal mit aller Macht durchziehen. „Dortmund hat sich gut verstärkt und vielleicht legen sie die paar Millionen für Said El Mala auch noch auf den Tisch“, schreibt der Rekord-Nationalspieler in seiner Sky-Kolumne. Matthäus rät: „An Dortmunds Stelle würde ich die Verpflichtung jetzt konsequent vorantreiben und die finanziellen Forderungen der Kölner erfüllen.“ Durch die Abgänge von Adeyemi, Brandt und Süle habe man sich ausreichend finanziellen Spielraum verschafft.
Rekord-Transfer für beide Clubs?
Ein Transfer im Bereich von 50 Millionen Euro wäre für beide Clubs ein Rekord. Dortmunds bislang teuerster Einkauf war der spätere Weltfußballer Ousmane Dembélé, der 2016 für 35 Millionen Euro von Stade Rennes kam. Das meiste Geld in die Kölner Kasse spülte Anthony Modestes Transfer nach China im Sommer 2017, der rund 30 Millionen Euro wert war.
Matthäus ist überzeugt: Bei El Mala, der am Dienstagvormittag mit dem FC in die neue Trainingswoche startete, ist das Ende der Fahnenstange längst nicht erreicht. Auch wenn Dortmund eine Rekordsumme ausgibt, wäre bei einem Weiterverkauf noch ein Plus drin. „Das ist eine hoch eingestufte Aktie, bei der man aber ziemlich sicher weiß, dass sie in Zukunft weiter steigen wird“, meint der Weltmeister von 1990.
Ricken: „Was wir angeblich wieder gemacht haben“
Die Spekulationen über die Höhe des nächsten Dortmunder Angebots gehen deutlich auseinander. Während der Kicker schreibt, der BVB werde die 50 Millionen Euro keinesfalls überschreiten, berichtete der Express am Wochenende von 48 Millionen Euro fixer Ablöse sowie sieben Millionen Euro an Boni.
BVB-Boss Lars Ricken erklärte kurz darauf bei Sky: „Es hat sich immer noch nichts daran geändert, dass Said ein Spieler des 1. FC Köln ist. Es gebietet einfach der Respekt, dass wir von Borussia Dortmund nicht über andere Spieler reden.“ Das habe „leider ab und an zur Folge, dass es angebliche Neuigkeiten gibt und dass wir dann vorgestern im Büro saßen und gedacht haben: ‚Guck mal, was wir angeblich wieder gemacht haben.'“ Ricken schulterzuckend: „Das müssen wir jetzt ein bisschen aushalten.“








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